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Seidenwebereien  weit  und  breit  berühmt  ist.  Weiter  thalaufwärts,  etwas  abseits
von  der  Wupper,  liegt  Solingen,  dessen  Schwerter  und  Klingen  so  vorzüglich
sind,  daß  sie  selbst  im  englischen  und  französischen  Heere  gebraucht  werden.  In
Remscheid  werden  vorzugsweise  Werkzeuge  (Sensen,  Sägen,  Axte,  Beile,  Geräte
für  die  verschiedensten  Handwerker  u.  s.  w.)  hergestellt.  Lennep  ist  besonders
durch  seine  Tuchwebereien  bekannt.  Die  bedeutendste  Fabrikstadt  des  Rheinlandes
—  ja,  der  ganzen  Welt  ist  jedoch  Essen  (100  T.).  Hier  liegt  die  Gußstahlfabrik
des  „Kanonenkönigs“  Krupp,  in  der  jährlich  Tausende  von  großen  und  kleinen
Kanonen,  Eisenbahnschienen,  Waggonrädern  u.  s.  w.  hergestellt  werden.  Die  hier
gegossenen  Kanonen  sind  von  solcher  Güte,  daß  kein  Land  der  Welt  —  selbst  England
nicht  —  gleiches  zu  bieten  vermag.  Hunderte  von  hohen  Fabrikschornsteinen  schwärzen
hier  die  Luft;  jeden  Tag  werden  etwa  150  Wagen-Ladungen  Erze  und  doppelt
so  viel  Steinkohlen  verbraucht.  Mehr  als  80  große  Dampfhämmer  besorgen  die
Schmiedearbeiten.  Der  Riese  unter  ihnen  ist  50000  kg  schwer.  Wenn  er  auf
das  glühende  Eisen  niederfällt,  dann  glaubt  man  den  Donner  einer  Kanone  zu
hören,  und  Thüren  und  Fenster  erbeben  in  weitem  Umkreise.  In  der  Fabrik  sind
20000  Menschen  beschäftigt,  für  die  Krupp  sogar  eine  eigne  Stadt  (Kronenberg)

 

 

 

 
 
 
   

—Nie  erbaut  hat.  Andre  Fabrikstädte  sind  noch  Mühl-—
  —  heim,  Duisburg  und  Ruhrort.

—  —  —  3.  Städte  am  Rhein.  Der  Rhein  tritt

—  —  -—  bei  der  hessischen  Stadt  Bingen  in  die  Provinz

—  —  —  ein  und  durchbricht  dann  das  Gebirge  in  einem
—  —  engen  Felsenthale.  (S.  93.)  Da,  wo  ihm  die
sz««""  Mosel  zufließt,  liegt  die  Festung  Koblenz;  ihr
—  —  gegenüber  der  mit  gewaltigen  Festungsmauern
«—««  gekrönteEhrenbreitstein.BeiBonnver-  


 

      
   
   
 

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