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meisten  Städte  des  Landes:  Stockholm  (holm  —  Insel;  265  T.),  Hauptstadt
von  Schweden,  am  Mälarsee;  Upsäla,  Gotenburg  u.  a.
1  7.  Skandiuaviens  Bewohner.

  Erwerbsgquellen.
Die  Halbinsel  ist  größtenteils
mit  Gebirgen,  Seen  und  Wäldern
  angefüllt,  und  nur  ½/10
#  ·  ·»,«--.s:.·-  1  des  Landes  eignet  sich  zum
33  6ß6  Ackerbau.  Daher  erklärt  sich
die  geringe  Bevölkerung  des
Leaondes.  Auf  1  qkm  kommen

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  schen.  (In  Belgien  215,  im
--ss—  i  Königreich  Sachsen  2521)  Den
§.—-—.  Süden  und  Osten  bewohnen
——N———#  Schweden,  den  Westen  Nor-Lappe
  im  Schlitten.  weger,  den  hohen  Norden  Lappländer.
  Im  Süden  gewährt  der  Ackerbau  den  Schweden  hinreichenden  Unterhalt.
An  Eisenerzen  besitzt  Schweden  einen  unermeßlichen  Reichtum.  Die  Bewohner  der
Westküste  ernähren  sich  fast  ausschließlich  vom  Fischkange,  und  die  Waldbewohner
fällen  Holz.  Uber  die  Hälfte  des  Landes  ist  mit  Wald  bedeckt.  Holz  bildet  daher
neben  Fischen  den  Haupthandelsgegenstand  des  Landes.  Im  hohen  Norden,  wo
das  Klima  keine  Feldfrucht  mehr  reifen  läßt,  sind  die  Lappen  ganz  und  gar  auf
ihre  Renntierherden  angewiesen.  Diese  zählen  oft  nach  Tausenden.  Im  Sommer
ziehen  die  Lappen  mit  ihnen  auf  die  Berge,  im  Winter  in  die  geschützten  Thäler.

13.  Dänemark.  (Fast  so  groß  wie  Brandenburg  —  2  M.  E.)

1.  Das  Königreich  Dänemark  setzt  sich  aus  der  Halbinsel  Jütland  und
den  Inseln  Seeland,  Falster,  Laaland,  Langeland,  Fünen  und  Bornholm
  zusammen.  Auch  die  kleinen  Farber,  d.  h.  Schafinseln,  sowie  Island
und  Grönland  gehören  zu  Dänemark.

2.  Die  Halbinsel  Jütland  ist  an  der  Ostseite  recht  fruchtbar.  An  der  Westküste
  dagegen  sind  durch  Sturm  und  Wellen  60—90  m  hohe  Dünen  aufgetürmt
worden.  Der  Flugsand  ist  weit  ins  Land  vorgedrungen,  so  daß  hier  nur  Moor
und  Heide  zu  finden  sind.  Vor  der  Küste  aber  lagern  lange  Sandbänke.  Ein
Schiff,  das  auf  diese  gerät,  ist  unrettbar  verloren  und  wird  in  wenigen  Tagen  im
Sande  begraben.  —  Durch  die  Mitte  Jütlands  zieht  sich  ein  flacher  Höhenrücken
mit  baumlosen  Sandsteppen,  unabsehbaren  Heideflächen  und  unfruchtbaren  Mooren
hin.  An  der  hügeligen  Ostküste  aber  findet  man  —  ähnlich  wie  in  Schleswig  —  grüne
Auen,  wogende  Saatfelder  und  liebliche  Buchenwälder  in  anmutigem  Wechsel.  Hier
ist  das  Land  daher  am  dichtesten  bewohnt,  auch  finden  sich  hier  mehrere  kleine
Städte  wie  Aarhus,  die  Festung  Fridericia  u.  a.

3.  Seeland  ist  (wie  auch  die  umliegenden  Inseln)  meist  eben  und  stellenweise
sehr  fruchtbar.  Das  Klima  ist  wegen  der  Nähe  des  Meeres  durchweg  Seeklima.
(S.  102.)  Die  feuchte  Luft  ist  dem  Pflanzenwuchse  besonders  günstig.  Daher
finden  wir  auf  Seeland  prachtvolle  Saatfelder,  einen  üppigen  Wiesenwuchs,  der
eine  blühende  Viehzucht  hervorgebracht  hat,  und  herrliche  Buchenwaldungen.  Auf
der  Ostseite  Seelands  liegt  die  Hauptstadt  des  Königreichs  Kopenhagen  (d.  i.
Kaufhafen,  376  T.)  sowie  das  Seebad  Helsingör.

4.  Island  hat  im  Innern  hohe  schnee=  und  eisbedeckte  Berge.  Nur  an  den
Küsten  ist  es  bewohnbar,  wo  das  Klima  durch  den  Golfstrom  (S.  165)  etwas

   

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