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sorgsam  umher,  ob  der  Kettenhund  nicht  los  ist.  Aber  alles  ist  still,  und  während
drinnen  die  Leute  ruhig  schlafen,  weiß  der  schlaue  Dieb  mit  unglaublicher  Gewandtheit
in  den  Hühner=  oder  Gänsestall  zu  gelangen,  wo  er  ein  fürchterliches  Blutbad  aurichtet.

3.  Nahrung.  Ubrigens  ist  er  kein  Kostverächter.  Solange  er  Mäuse  haben
kann,  frißt  er  vorzugsweise  nur  solche.  Man  hat  schon  Füchse  geschossen,  die  30
und  mehr  Mäuse  im  Magen  hatten.  Gern  sucht  er  sich  auch  Engerlinge  und
andre  Larven  und  selbst  Käfer.  Aber  auch  Birnen,  Pflaumen  und  Weintrauben
schmecken  ihm  nicht  übel,  und  Eier  und  Honig  sind  ihm  wahre  Leckerbissen.

4.  Der  Fuchsbau  besteht  aus  einem  „Kessel“  mit  mehreren  Zugängen.  In
der  Regel  gräbt  sich  der  Fuchs  seine  Wohnung  nicht  selbst,  sondern  richtet  sich  in
verlassenen  Kaninchen=  oder  Dachshöhlen  wohnlich  ein.  Der  Kessel  hat  1  m  im

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Fuchsfamilie.

Durchmesser.  Von  ihm  geht  stets  nur  eine  einzige  Röhre  aus,  die  sich  aber  bald
teilt.  —  Wird  der  Fuchs  verfolgt,  so  flieht  er  in  die  erste  beste  Röhre,  aber  niemals
auf  geradem  Wege;  vielmehr  sucht  er  seine  Feinde  durch  allerlei  Umwege  zu  täuschen.

5.  Junge  Füchse.  Im  Monat  Mai  wird  es  im  Fuchsbau  lebendiger  als
je.  Es  sind  3—7  Junge  angekommen.  In  den  ersten  10—14  Tagen  sind  sie
blind.  Kaum  aber  sind  einige  Wochen  vergangen,  so  wagen  sich  die  jungen  Füchse
schon  vor  den  Bau.  Hier  spielen  sie  in  stillen,  ungestörten  Stunden  allerliebst
miteinander  wie  kleine  Katzen.  Die  Alten  schleppen  dann  allerlei  Wildbret  herbei,
einen  flügellahmen  Vogel,  eine  Maus  u.  s.  w.,  und  an  ihnen  lernen  die  jungen
Füchse  ihr  Diebes=  und  Räuberhandwerk.

6.  Verfolgung.  Der  Jäger  schießt  den  Fuchs  nieder,  wo  er  nur  kann.
Nicht  selten  auch  treibt  er  ihn  durch  den  Dachshund  aus  seiner  Höhle  oder
lauert  ihm  im  Winter  von  einer  verborgenen  Hütte  aus  auf.  Zuweilen  fängt
er  ihn  in  Tellereisen,  indem  er  ihn  durch  einige  weit  umhergestreute  Bissen  in

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