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sich  der  Elefant  das  Gras  ab,  reißt  das  Laub  von  den  Bäumen  und  faugt  das  Wasser
aus  dem  Bache  auf.  In  ihm  besitzt  er  solche  Kraft,  daß  er  mit  einem  Schlage
Löwen  und  Tiger  töten,  Menschen  hoch  in  die  Luft  werfen,  Bäumchen  aus  der
Erde  reißen  und  Baumstämme  forttragen  kann.  Erstaunlich  ist  die  Geschicklichkeit,
die  der  Elefant  in  dem  fingerförmigen  Fortsatze  besitzt.  Mit  ihm  löst  er  den  Knoten
eines  Seiles  auf,  zieht  geschickt  den  Kork  von  der  Flasche,  dreht  den  Schlüssel  im
Schlosse,  hebt  den  Pfennig  von  der  Erde  auf  und  dreht  munter  den  Leierkasten.

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Elefant,  einen  Baumstamm  tragend.

3.  Stoßzähne.  Im  Oberkiefer  hat  der  Elefant  an  Stelle  der  Schneidezähne
  die  beiden  gewaltigen  Stoßzähne,  die  das  bekannte  Elfenbein  liefern.  Sie
sind  nach  oben  gekrümmt  und  können  nahezu  2  m  lang  werden.  Beim  Weibchen
sind  sie  bedeutend  kürzer  als  beim  Männchen,  bei  dem  jeder  Stoßzahn  das  Gewicht
  eines  Mannes  (75  kg)  erreicht.  Sie  sind  sehr  wertvoll  (400  bis  1200  40)
und  werden  zu  Billardkugeln,  Stockgriffen  und  Schmucksachen  verarbeitet.

4.  Nahrung.  Der  Elefant  nimmt  seine  Nahrung  nur  aus  dem  Pflanzenreiche.
  Er  findet  daher  in  den  Urwäldern  Indiens  und  Afrikas  reichliche  Kost.
Jedoch  besucht  er  auch  gern  die  angebauten  Reisfelder.  Gerät  eine  Elefantenherde
  in  ein  solches  Reisfeld,  so  ist  die  Ernte  dahin.  Was  nicht  verzehrt  werden
kann,  wird  zerstampft.  In  der  Gefangenschaft  frißt  der  Elefant  täglich  30  kg  Heu,
10  kg  Brot  und  einige  Körbe  voll  Rüben  und  Kartoffeln.  Dazu  trinkt  er  an
heißen  Tagen  noch  täglich  20  Eimer  Wasser.

5.  Im  Dienste  des  Menschen.  Der  gezähmte  Elefant  läßt  sich  mit  größter
Leichtigkeit  von  seinem  Führer  lenken;  meistens  genügt  hierzu  schon  ein  Wort.
Bei  seinen  Verrichtungen  zeigt  er  ungemein  viel  Vorsicht.  Wenn  er  am  Tau
große  Balken  von  einem  Orte  zum  andern  zieht,  so  entfernt  er  alle  Hindernisse,
die  sich  den  Balken  auf  dem  Wege  entgegenstellen.  Soll  er  mit  Ballen  und
Säcken  beladen  werden,  so  kniet  er  nieder  und  legt  die  Lasten  mit  dem  Rüssel
selbst  auf  seinen  Rücken.  Will  ihm  ein  Faß  fortrollen,  das  er  auf  den  Erdboden