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kiefer,  die  beiden  Wangenbeine,  das  Nasenbein  u.  a.  Die  Knochen  des  Rumpfes
sind  die  Wirbelsäule  mit  den  Rippen.  Die  Wirbelsäule  besteht  aus  zahlreichen
(33)  Wirbeln  und  ist  daher  sehr  biegsam.  Von  oben  bis  unten  ist  sie  von  einem

»  Kanale  durchzogen,  worin  das  Rückenmark  liegt.
Durch  eine  Offnung  im  Hinterhaupte  ist  das
Rückenmark  mit  dem  Gehirn  verbunden.  An
den  12  Brustwirbeln  sitzen  12  Paar  Rippen  (#),
die  sich  Sförmig  nach  vorn  biegen  und  größtenteils
  mit  dem  Brustbeine  (b)  verwachsen  sind.
Sie  bilden  die  Brusthöhle,  worin  das  Herz  und
4  die  Lungen  liegen.  Die  obern  Gliedmaßen

““3  (Arme)  setzen  sich  aus  den  Schulterknochen
(Schulterblatt  (st]  und  Schlüsselbein  (s1l),  dem
Oluerarmknochen  (o),  den  Unterarmknochen  (Elle
ssel  und  Speiche  lspl)  und  den  Handknochen
%  (Handwurzel=  lhw|f,  Mittelhand=  Imhl  und  Fin-5,
  gerknochen  (f#l)  zusammen.  Ganz  ährlich  sind
6r  auch  die  Untergliedmaßen  gebildet.  Sie  bestehen
naaus  dem  Ocberschenkelknochen  (sc),  der  mit  seinem
halbkugeligen  Gelenkknopfe  in  der  Gelenkpfanne
des  Hüftknochens  (be)  eingelenkt  ist,  den  Unterschenkelknochen
  (Schien=  sb]  und  Wadenbein
lV),  und  den  Fußknochen  (Fußwurzel=  (t#l,
Mittelfuß-  mi]  und  Zehenknochen  Izl).  Vor
dem  Kniegelenke  liegt  die  Kniescheibe  (k).

3.  Pflege  der  Knochen.  In  der  Jugend,
wo  der  Knorpel  bei  den  Knochen  vorherrscht,
sind  diese  noch  weich  und  biegsam  und  daher
leicht  zu  Verkrümmungen  geneigt.  Deshalb  halte
den  Körper  stets  gerade  und  sitze  nie  gebückt
oder  schief!  Besonders  achte  auch  beim  Schreiben
darauf,  daß  du  den  Oberkörper  stets  aufrecht
hältst,  da  sonst  leicht  eine  Verkrümmung  der
Rückenwirbelsäule  eintritt.  —  Vermeide  es
auch,  mit  einem  Arme  anhaltend  schwere  Lasten
’  zu  tragen,  wie  dies  beim  Wassertragen,  Kinder-»«—
  warten  u.  dgl.  leicht  geschieht,  da  dadurch  die

-  III-?eineSchulterleichtniedrigerwirdalsdie

Das  Skelett  des  Menschen.  andre.

4.  Zähne.  Ein  erwachsener  Mensch  hat  8  Schneide-,  4  Eck=  und  20  Backenzähne.
  Die  in  den  ersten  Lebensjahren  hervorgetretenen  20  Zähne  (8  Schneide-,
4  Eck=  und  8  Backenzähne)  heißen  Milchzähne  und  fallen  im  7.  oder  8.  Jahre
wieder  aus.  Bis  zum  14.  Jahre  haben  sich  dann  die  bleibenden  Zähne  bis  auf  die
letzten  Backenzähne,  die  „Weisheitszähne“,  entwickelt.  Diese  bilden  sich  zuweilen  erst
im  30.  Lebensjahre.  An  jedem  Zahne  unterscheidet  man  Krone  und  Wurzel.  Eie
glänzende,  weiße  Masse,  der  Schmelz,  umgiebt  den  Zahn.  Im  Innern  ist  eine
kleine  Höhlung,  in  die  durch  die  Wurzelspitze  ein  Nerv  und  eine  Ader  eindringen.

5.  Pflege  der  Zähne.  Sobald  der  Zahn  hohl  und  der  Nerv  in  der  Krone
bloßgelegt  wird,  entsteht  der  Zahnschmerz.  Um  das  Hohlwerden  der  Zähne  zu
verhüten,  bürste  man  sie  täglich  mit  Spiritus  oder  Schlemmkreide,  da  durch  die
in  Fäulnis  übergehenden  Speisereste  der  Zahnschmelz  zerfressen  wird.  Dies  ge-7

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