— 281 — 4. Exemplare von Foureroya gigantea und Der Personentransport erfolgt durch Hängematte gave americana sowie Casuarina equisetifolia oder zu Pferde. Die Pferde kommen aus dem md Ficus elastica, die sich in den zwei bis vier Hinterland. Ihr Preis schwankt zwischen 60 und jahren seit der Anpflanzung prächtig entwickelt haben. 300 Mark. ibenso ist der Odumbaum und das sogenannte ein- Die Entfernung nach Kratyi beträgt in der Weg- eimische Mahagoni angepflanzt. Dazu kommen richtung etwa 130 km = sechs Tagemärsche, nach #hlreiche Obstbäume, wie Orangen, Gedejeren, Kpandu etwa 32 km, nach Atakpame etwa 95 km gananen, Ananas. Unter der Blumenzucht ist das fünf Faemüe nach dedeihen der Rosen hervorzuheben. Die Schnelligkeit in der Beförderung der Brief— Auf allen den genannten europäischen Versuchs- ʒ » ·» flquzuxkgm gedeihkgn (in der 2 2 post wurde erheblich vergrößert durch Einrichtung -—« — - von Relais. In Gbin wurden zwei Eingeborene als u bei reihlicher Bewässerung) die europälschen Boten angestellt, die in Verbirdung mit der Gou- hemüse, wie Kopfkohl, Krauskohl, Spinat, Kohlrabi, . ... dothlohl, Karotten, Salat, Endivien. Bohnen, Erbsen. vernementsstation in Kewe es ermöglichen, daß die kettig, Radieschen und Gurken. Blumenkohl gedeiht Post von Lome in 36 Stunden Mlahöhe 1nd von sten Die Versuche mit Kartoffeln, die in Misohöhe da, durch e ensolche Relais in Lavanyo und Kwami- us Steckkartoffeln (1893) wie Samen (1900) zu krum, in weiteren 48 Stunden Kratyi erreicht. ehen versucht wurden, mißlangen bis jetzt. Doch Ebenso wurde zur besseren Verbindung von Misahöhe t dobei zu berücksichtigen, daß Fehler in der Aus- mit Kpandu und Amedjowe ein Relais in We Deme t. Die Post erreicht Kpandu in zehn und ahl des Platzes und der Pflege wahrscheinlich sind. eingerichtet. ze Versuche in Amedjowe mißlangen bisher gleic Amedjowe in neun Stunden. Ulss. Ein erneuter Versuch ist noch nicht abgeschlossen. Eine fernere Erleichterung des Verkehrs fand statt sos Wachsthum der Stauden ist bisher erfreulich. durch umfangreiche Wegebauten. Als Arbeiter dienten ußer den europäischen Versuchspflanzungen sind dabei die Eingeborenen. Es wurde bestimmt, daß #che auch von Eingeborenen in kleinerem Umfange, jedes Dorf den angeordneten Weg so weit zu bauen zer sehr zahlreich angelegt worden. Die ersten An= habe, als er in seine Gemarkung fällt. Die age datiren zurück in das Jahr 1891. Besonderen wichtigste der Neuanlagen war die Gangbarmachung mfang hat im Berichtsjahre besonders das An= der Kameschlucht, des letzten Stücks des Hauptweges lonzen von Kakao angenommen, den die Leute von über das Gebirge. Ein Stück davon ist noch durch Goldküste mitbringen. An Kaffeebäumen sind umfangreiche Sprengungen 1901 zu verbessern. Ebenso 1 Bezinke etwa 2300 vorhanden, Kakaobäume etwa wesentlich war der Bau der 74 m langen Brücke 700, Kolabäume etwa 500. k über den Gbinfluß, den das Gouvernement ausführen Von Nutzhölzern ist der Seidenwollbaum zu er-= ließ. Dadurch ist der Weg nach Lome von den ähnen, dessen Wolle im Hinterland zu Kissen ver= Haupthindernissen befreit. Von Gbin bis Tove ließ erthet wird. das Gouvernement den durch Regengüsse völlig zer- Zu Brückenbauten wurden, um das seltene und störten Weg wieder herstellen. Das noch fehlende erthvolle Odumholz zu sparen, für den Unterbau Stück zwischen Gbin und Palimc baute die Station W Holz eines termitenfesten Savannenbaumes (in und beendete so die Fertigstellung des Weges nach vhe Exexé genannt) verwandt. In dünnen Stämmen Lome. Außerdem wurde, um eine ebene, eventuell mutzen ihn die Eingeborenen zum Hüttenbau. AlsF zum Fahren geeignete Trace zu bekommen, ein Weg elag wurden Speltstücke der Delebpalme verwandt. von Tove über Adjave—Tome—Adame nach Gbin ie Delebpalme ist in der Savanne östlich des gebaut, welcher jedoch in der Regenzeit nur mit ogogebirges vereinzelt überall, stellenweis sehr häufig Hülfe langer Dämme gut passirbar ist. Zur Grenz- ttreten. Im Bezirk Kpandu und Boem ist sie überwachung wurde ein Weg von Fodomme nach der auf wenige Stellen beschränkt. Exeré ist da= Shiasi in bisher weglosem Gelände angelegt, ebenso gen vereinzelt überall vorhanden. Größere Bestände von Botoku nach Woadse sowie ein den Volta ent- nd selten. Seit die Organisation des Bezirks es lang führender Weg von Fanyankobo bis zur Dayi- laubte, ist das Holzfällen unter strengere Kontrolle mündung. Für die Erschließung von Buem für den enommen. Die Erlaubniß wird stets nur auf ein Lomehandel war die Anlage eines Weges durch das ahr, für eine bestimmte Anzahl von Bäumen und bisher wegelose Odomithal von Gbedschigbe nach or Allem nur gegen Uebernahme der Verpflichtung Akpafu—Odomi von hoher Bedeutung. Man kann ir Wiederanpflanzung ertheilt. nun, ohne eine Steigung überwinden zu müssen, durch Buem reisen. Daher zog der Weg sofort nach 5. Verkehrswesen. Wegebau. 1 seiner Herstellung den ganzen Verkehr zwischen der Der Güterverkehr bedient sich zur Zeit als Trans= Küste und dem Gummigebiet nördlich in Buem an ormittels noch des Menschen. Der Durchschnitts= sich. Ferner ist von großer Bedentung für den rei für Beförderung einer Last von 50 bis 60 Pfund Lomehandel der im Bau befindliche direkte Weg von urch Tröger beträgt 4 bis 5 Pf. pro Kilometer. Ho durch die unbewohnte Ebene nach Agotime, dessen