472 Feld V, 56,75 ha a) 42 ha mit 32576 in der Regenzeit 1907 gepflanzten Bäumen. b) 14,75 ha (am Dolo) mit 2452 in der Regenzeit 1908 gepflanzten Bäumen 35 028 Bäumen Feld VI, 71,00 ha mit 43 408 in der Regenzeit 1908 gepflanzten Bäumen, teilweise nachgepflanztt 43 408 „ Feld VII, 37,25 ha a) 7 ha mit 3100 Bäumen, i in der Regenzeit 1907 ge- pflanzt. b) 30,25 ha mit 6650 Bäumen, in der Regenzeit 1908 gepflanzt zurückgeblieben . 9750 » Feld VIII, 80,50 ha a) 4 ha mit 1330 in der Regenzeit 1906 gepflanzten Bäumen. b) 76,50 ha mit 16 950 in der Regenzeit 1908 ge- pflanzten Bäumen 18 280 „ Feld X, 38,00 ha a) Kautschuk. a) 20 ha mit 7650 Bäumen, in der Regenzeit 1906 gepflanzt. b) 18 ha mit 2990 in der Regenzeit 1908 gepflanzten Bäumen .......... 10 640 : Summe 406,75 ha Zum Nachpflanzen befinden sich etwa 70.000 bis 75 000 Pflänzlinge in den Saatbeeten. Mit dem Zapfen der ältesten Bestände wurde im Juli begonnen; doch mußte diese Arbeit bald eingestellt werden, da die Bäume infolge der außergewöhnlichen Dürre bereits im Oktober die Blätter verloren. ZJetzt haben sich die Bäume sichtlich erholt, so daß das Zapfen inzwischen wieder ausgenommen sein wird. Die im Versuchsgarten gepflanzten Manihot piauhyensis und Manihot dichotoma haben sich gut entwickelt. Kaffee. An Kaffeebeständen sind vorhanden: Auf Feld III etwa 3 ha a) 0,5 ha mit 738 fast 5 jährigen Kaffee- bäumen mit reichem Fruchtansatze b) 5,5 ha mit 12 925 in der Regenzeit 1907 gepflanzten Bäumen, 1910 zum ersten Male tragend, etwa 25 v. H. davon wurden 1909 nachgepflanzt 12 925 c) 2 ha mit 2230 größtenteils 1909 nachgepflan zten Bäumen 738 2 230 Summe 15 893 Die gesamten Kaffcebestände wurden jeden Monat gehackt und in der Trockenzeit auch monatlich bewässert, trotzdem ist bei der außer- gewöhnlichen Dürre ein größerer Teil der zuletzt nachgepflanzten Bäumchen eingegangen. Der größere Kaffee wurde zweimal leicht gedüngt. In den Früchten trat die weiße Kaffeemade auf, wodurch ein Teil der Bohnen wertlos wurde. Zur Zeit der Ernte zeigte sich ferner auf den älteren Beständen die Hemilein vastatrix, die sich im Bezirke Moschi schon weit verbreitet Summe 198 411 Bäume. findet. Nach der Düngung haben sich jedoch die Bäume wieder erholt. Zwischen den jungen Kaffee (2,5 ha) wurden Straucherbsen (Cajanus indicus) ausgepflanzt, die sich in Kibognoto als Schattenpflanzen gut bewährt haben. Sie liefern außerdem eine Fruchternte und bereichern den Boden an Stickstoff. In den Saatbeeten stehen etwa 4000 Pflänz- linge zum Nachpflanzen. Wegen der vielen Schädlinge wird es sich nach den seitherigen Erfahrungen nicht empfehlen, die Kaffeebestände zu vergrößern. Sisalagave. Die versuchsweise angepflanzten 15.000 bis 20000 Agaven sind vorwiegend zu Einfriedigungen ver- wendet worden. Sie sind gut gediehen und haben die Dürre ohne Nachteil überstanden. Es ist uns gelungen, eine weitere Anzahl Zapupe- Schößlinge aus Mexiko zu beschaffen, welche ein gutes Fortkommen zeigen. Der Anbau von Agaven zur Hanfgewinnung kann erst in Frage kommen, wenn die Eisenbahn bis in unsere Nähe fortgeführt sein wird. Baumwolle. Agyptische Baumwolle in Kibohöhe: Die sehr verspätete kleine Regenzeit im Jahre 1908 (gegen Weihnachten) hatte zur Folge, daß die Baumwolle noch in reichem Maße Blüten ansetzte. Für die Reife der Früchte blieb jedoch bis zum Einsetzen der großen Regenzeit nicht genügend Zeit. Es konnten daher nur 6055 kg Samenbaumwolle geerntet werden. Diese selbe Baumwolle (etwa 36 ha in Zwischenkultur mit Kautschuk auf Feld 1I) wurde dann in der Regenzeit zurückgeschnitten. Sie