t“m EEetKichtmtlicher Teis###rre. Nachrichten aus den deutschen Schutzgebieten. (Abdruck der Nachrichten vollständig oder teilweise nur mit Quellenangabe gestattet.) Oeutsch-Ostafrika. Rachwelsung der Brutto-Einnahmen bei den Binnengrenz-ollstellen von Deutsch-Ostafrihka im Oonat A#pril 1911. Gegenübergestellt dem gleichen Monat des Vorjahres. Gal Deutsches Kol. vi 1011. — 14, S. 528.) 6„ i Salz- Sre Gegen Vorfahr « EmfuhriAusfuhrsve ber: cs«kaktesc- Neben- ns t Im Zollstelle zoll zoll 8 Shnnel. Einnahmen Insgesam Vorjahrehr weige Rup. H. Nup. S. Rup· H. Rup.) H.]Rup.l H. RNup. P. . A VLA. Bf. A . 6 I ·« I I I «- Mofchi. 1808 18 454 92 18 71 — 460/12,5 2241| 88, 2 9 1 4 —15“ Schirati 1 38210 81111 2153— — 70 43 2985 17 980,.23376058 — Muansa 42% 95 396 871 — — 2806 60 812431541 657|63 44 6097, — Bukoba 13 010/|91 9 196 9239 4G6 28 640 47,5 31 520.03/22 596. 48924066 — Usumbunrla— ———— — 4— 4 — 5•83) 166 55— — 161 udjidijz-. . — ———— 656s62,5 66/62 53 79 88 9— Bismardburg — 275 2 75 867 48 — 1 Unjika-Posten — — — — — — — — — — — — —— — — Neu-Langenburg 1|04 — —— 1 60 2|/64 3521 — 33 3191 — „ Mwaia 84 38 — — –#82 — — 2i117,5 87 87,5 116 50 669 881 — 553 Wiedhafee — — – — — — — — — — P — —— Ssongen — — —— — ——..—————— . Summe in Nup.I3779429|049 %27440S0 se5iof vu ##of 510# „ 4bo 3986 21 990|631572 2 13836407 818880 36512 I — Im Vorjahr /ä2 1040029814 120 — —4734 s sis sõ · Zttn.4-,Abn.-4828749—7324 41451J924219341634664405212 J 405212 I Samen-m übekdleFischekelvekhälmlsseiasimnekua berichtet der Kaiserliche Gouverneur unter anderem folgendes: Ich halte die vorliegende Frage für sehr wichtig, einerseits mit Rücksicht auf die Arbeiter- verpflegung, anderseits aber auch für die Europäer selbst. Die Beschaffung frischen Fleisches ist schwierig und kostspielig, und Fische würden des- halb eine gesunde Abwechslung in der sonst viel aus Konserven bestehenden Nahrung bedeuten. Um weitere Unterlagen für die Behandlung der Frage einer besseren Verwertung des hiesigen Fischreichtums und einer etwaigen Fischzucht zu beschaffen, habe ich ein Rundschreiben an sämt- liche Lokalbehörden ergehen lassen. Die daraufhin eingegangenen Berichte stimmen in vielen Punkten überein. Die meisten Dienststellen kommen nach sorg- fältiger Prüfung der Angelegenheit zu folgendem Ergebnis: Die Gewässer sind fischreich oder könnten es wenigstens sein, wenn die natürlichen Feinde der Nutzsische — Krokodile, Fischottern und Raub- sische — vernichtet würden und wenn der un- sachgemäße Fang seitens der Eingeborenen durch bessere und schonendere Methoden ersetzt werden könnte. Der Bezirksamtmann von Osüidinge gibt an, daß der Croßfluß nebst seinen Nebenwässern be- deutend fischärmer sei als europäische Flüsse, und führt als Ursachen für diese Erscheinung und über die derzeitige Unmöglichkeit, Gegenmaßregeln zu ergreifen, folgendes an: I. Feinde der Edelfische: 1. Den zahlreichen Krokodilen dürfte hier wie überall in Afrika ein großer Teil ausge- wachsener Edelfische zum Opfer fallen. 2. Die Zahl der Raubfische, und zwar gerade der älteren, ist ungemein groß im Verhältnis zur Gesamtzahl der Fische. 3. Die Pilzentwicklung, die schon heimischen Fischeiern in hohem Grade gefährlich werden kann, ist in tropischen Gegenden naturgemäß eine viel reichere und schnellere als in Europa.