W 704 20 Mit Heimaturlaub sind eingetroffen: Regie- rungs= und Forstrat Dr. Metzger, Bezirksleiter Stockhausen, Rektor Boehler, Bureauassistent Hauffe, Katasterzeichner Sorge und Techniker 2. Klasse Schallöhr. Deutsch-Südwestafrika. Die Wiederausreise haben angetreten: am 26. Juli: Regierungs= und Baurat Reinhardt, Bezirksrichter Dr. Bischof, Obergärtner Seuf- ferheld, die Zugführer Allers und Quade, Streckenaufseher Weirich, die Polizeisergeanten Burgemeister, Frisch, Führen, Ludewig, Maletz, Müller und Thiele. Das Schutzgebiet haben mit Heimaturlaub verlassen: am 21. Mai: Bezirksrichter Dr. Hirsch- berg; am 30. Mai: Polizeisergeant Fischer; am 12. bzw. 13. Juni: Bezirksrichter Mattheus, Zollinspektor Köhler, Landmesser Beermann, die Sekretäre Habency, Jaeckel, Knapke und Welge, Assistent Schako, Katasterassistent Gürth, Katasterzeichner Streichert, Zollanfseher Wei- gert, Schreiber Folz, Werftanfseher Bloch, die Strecken= und Haltestellenanfseher Klingen- schmidt und Schubert, Bohrmeister Schulz, ferner Inspektionsoffizier Hauptmann Freiherr von Hirschberg sowie die Polizeisergeanten Aschmann, Hitzner, Stöhr, Trommler und Wilgers. Deutsch-Neugulnea. Sanitätsgehilfe manz F. Nach einer telegraphischen Meldung des Kaiser- lichen Gouvernements ist der Sanitätsgehilfe August Manz infolge unglücklichen Sturzes ge- storben. Die Ausreise haben angetreten: am 9. Juli: Landmesser Wietfeld, Katasterzeichner Flügge und Gartentechniker Bosch. Im Schutzgebiet sind eingetroffen: am 3. März: Rittmeister von Klewitz; am 29. März: Regie- rungsarzt Dr. Kohl; am 5. April: Regierungs- arzt Dr. Dieterlen, Bergassessor Fiebig, Ober- leutnant Mayer, die Polizeimeister Manderer, Both und Streiber; am 28. April: Sekretär Baumert und Burcaugehilfe Gottschalck; am 4. Mai: Gerichtsassessor Radlauer, Teierarzt Lehnert, Sekretär Binder, Lehrer Wagner, Polizeimeister Schäfer. Das Schutzgebiet haben mit Heimaturlaub verlassen: am 11. Mai: Sanitätsgehilfe Hässel- barth; am 16. Mai: Bausekretär Rietz; am 18. Mai: Stationsleiter von Heynitz; am 22. Mai: Techniker 1. Klasse Werner; am 24. Mai: Regierungsarzt Dr. Buse; am 8. Juni: Polizeimeister Streng. Samoa. Im Schutzgebiet sind eingetroffen: am 20. April: Polizeimeister und Gefangenenaufseher Heine, Assistent Schön; am 26. Mai: Landmesser Pfeiffer. IEEGGGGGGGGG Nichtamtlicher Teil 1 -um Entwurk einer Wasserverordnung für Deutsch-Südwestafrika. Von M. v. Eschstruth, Dr. jur., Oberforstmeister, früher Regierungsrat in Südwestafrika.“) In der landwirtschaftlichen Beilage des Amts- blatts für das Schutzgebiet Deutsch-Südwestafrika Nr. 3 vom 21. Februar 1914 ist der Entwurf einer Wasserverordnung für Deutsch-Süd- westafrika veröffentlicht worden.“) Der Entwurf ist in sieben Abschnitte geteilt, von denen die drei ersten (§§ 1 bis 64) das materielle Recht, Abschnitt 4 und 5 (§§ 65 bis 103) das Verfahren, Abschnitt 6 (§ 104) die Strafbestimmungen und Abschnitt 7 (§5 105 bis 109) die Übergangsbestimmungen enthalten. *) Das Reichs-Kolonialamt nimmt durch den Ab- druck der vorstehenden Privatarbeit keine Stellung zu deren Inhalt. D. Red. **) Vgl. auch „D. Kol. Bl.“ 1914, S. 320 ff. Die Begründung zum Entwurf geht von der Notwendigkeit einer gesetzlichen Regelung der Wasserrechte auf Grund der wirtschaftlichen Lage des Schutzgebiets aus. Diese Notwendigkeit wird nach der negativen (Verhütung von Interessen- schädigungen) wie nach der positiven (Förderung wasserwirtschaftlicher Unternehmungen und An- lagen) Seite hin als gegeben erachtet. Die Gül- tigkeit der heimischen Gesetzgebung auf dem Gebiet des Wasserrechts für Südwestafrika wird unter Bezugnahme auf §5 19 und 20 des Gesetzes über die Konsulargerichtsbarkeit vom 7. April 1900 in Verbindung mit § 3 des Schutzgebietsgesetzes durch eine im großen und ganzen zutreffende Be- weisführung verneint.