von  kühnen  und  entschlossenen  Führern  aufgerüttelt,
neugeordnet  und  geführt,  konnte  das  deutsche  Volk  es
wagen,  die  ungeheure  Macht  des  neurömischen  Welt.
reichs  zu  brechen.  Das  deutsche  Volk  mit  seinem  Heerbaun
  war  der  stählerne  Kern  der  Dölkerheere.  England
  kämpfte  um  die  herrschaft  über  die  Meere,  Rußland
  um  den  Besitz  Polens,  csterreich  um  seine  alte
Machtstellung,  Dreußen  kämpfte  um  seine  Existenz.
Es  ergriff  allein  in  diesem  entscheidenden  Ringen
mit  tiefer  Leidenschaft  den  Gedanken  geschichtlicher
VDergeltung  und  das  Siel  geschichtlicher  Bestimmung
für  die  Snkunft:  Freiheit  und  Einheit.  Wenn  der
Befreiungskrieg  mit  dem  Sturze  des  Unterdrückers
endigte,  so  war  dieser  Erfolg  nicht  das  Derdienst  der
verbünderen  Fürsten  und  Kabinette,  die  vielmehr  das
Befreiungswerk  durch  Kleinmut,  Eigennutz,  Meid  und
Mißtrauen  oft  genug  in  Gefahr  brachten.  Die  Freiheit
  Europas  ist  von  den  Dölkern  erstritten  worden,
und  die  Seele  des  Widerstandes  gegen  Uapoleon  waren
in  Deutschland  die  besten  Männer,  die  man  im  geheimen
  unlauterer  Siele  verdächtigt  hat.  Die  Befreiungskriege
  offenbarten  die  Sünden  einer  Holitik,  die  den
Geist  der  Seit  nicht  verstand  und  in  der  Angst  vor
dem  Volke  dieses  um  den  Hreis  seiner  Mühen  brachte.
So  nahm  die  gewaltige  Seit  ein  Ende  in  Erschöpfung
und  Stillstand.  Aber  durch  Serklüftung  und  Ohnmacht
  hindurch  retteten  sich  die  großen  Antriebe  jener
ECpoche,  bis  im  Kampfe  mit  einem  Napoleoniden  eine
spätere,  schlachtenmächtige  Seit  unter  der  Führung
von  Männern,  die  der  KKhnen  wert  waren,  das
Deutsche  Reich  schuf.  Dr.  Tim  Klein.