pomphaft  und  klangreich  in  Worten  nach  ihrer  Vollbringung
vielleicht  mehr  für  die  Sranzosen  als  für  sich  ..  Nach  dem
Sinn  des  Aberglaubens,  der  ein  wahrer  Sinn  ist,  steht  er  da
wie  einer,  den  Gott  gezeichnet  hat,  kein  irdischer  Arm  darf
ihn  fällen.  Aber  er  hat  auch  gearbeitet  für  die  herrschaft
und  seine  Sicherheit.  Bald  begeistert  und  fortgerissen,  bald
nüchtern  und  besonnen,  immer  wachsam  und  tätig,  hat  er
auf  das  eine  hingeschaut.  Eine  Verbindung  durch  Liebe  und
Vertrauen  konnte  bei  einem  solchen  Mann  nicht  kommen,  er
fühlte  das  durch  einen  Instinkt.  Wie  er  fern  stand  von  diesen
Menschen,  stellte  er  sich  noch  ferner,  aber  im  Glanze,  denn  ohne
Glanz  wird  hier  das  größte  Ferne  vergessen.  Abgeschieden
wie  ein  Gott,  ernst  und  schimmernd  stellte  er  sich  hoch  über
alle,  und  keine  Stufen  führen  von  dem  Schemel  seiner  gebückten
  Sklaven  zu  seinem  kolossalischen  Thron.  Schimmer
der  Darstellung,  orientalischer  Glanz  und  Homp,  wie  kein
europäischer  König  ihn  hatte,  Theaterlärm  und  Wortklang  bei
den  kleinsten  Dingen,  die  Menge  der  Trabanten,  Satelliten,
Beamten,  Generale  in  voller  Elorie  der  Pracht  um  sich,  er  unscheinbar
  mitten  drinnen,  wie  der  dunkle  Diamant  im  Golde

Bonaparte  fing  als  ein  kleiner  Soldat  an,  der  Feldherr
hat  den  Kaiser  gemacht.  Er  hat  seinen  Anfang  und  seine  erste
Kunst  nicht  vergessen,  und  dies  ist  auch  die  einzige,  welche
er  recht  versteht.  Zlles  hat  er  dem  betörten  Dolke  genommen
und  leichte  Scheinbilder  dafür  gegeben,  deren  Gaukelei  einst
erscheinen  und  ihn  verderben  könnte;  durch  einen  großen
Schein  beherrscht  er  es  sicher  .  Ich  sage  nicht,  daß  bei  Bonaparte
  alles  absichtlich  und  listig  ist.  Er  würde  nie  Großes
getan,  nie  den  Hurpur  angezogen  haben,  wenn  dies  wäre;
ich  sage  nicht,  daß  er  der  verruchte  Bösewicht  ist,  wozu  ihn
manche  im  haß  machen.  Er  hat  geherrscht,  wo  man  diente,
geboten,  wo  man  nachgab,  seine  gewaltige  Kraft,  oft  planvoll,
  öfter  unbewußt,  fortgetrieben,  wo  kein  Widerstand  war,
ja,  er  hat  wohl  selten  mehr  gewußt,  als  er  gefühlt  hat,  und  so
ist  er  dahin  gekommen,  wohin  er  beim  Zusgehen  noch  nicht
sehen  konnte.  Zber  soll  man  ihn,  der  selbst  einer  blinden
Macht  in  ihm  folgt,  den  weisen  und  sichern  Führer  nennen,

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