lands  die  Waffen  ergriff,  nicht  gelänge,  das  Daterland  zu
befreien:  würde  er  nicht  den  Fluch  der  Welt  auf  sich  laden,
den  Kampf  überhaupt  unternommen  zu  haben?

Kntwort:  Mein,  mein  Dater.

Frage:  Warum  nicht?

Antwort:  Weil  Gott  der  oberste  herr  der  heerscharen  ist,
und  nicht  der  Kaiser,  und  es  weder  in  seiner  noch  in  seines
Bruders,  des  Erzherzog  Karls,  Macht  steht,  die  Schlachten,
so  wie  sie  es  wohl  wünschen  mögen,  zu  gewinnen.

Frage:  Eleichwohl  ist,  wenn  der  Sweck  des  Kriegs  nicht
erreicht  wird,  das  Blut  vieler  tausend  Menschen  nutzlos  geflossen,
  die  Itädte  verwüstet  und  das  Land  verheert  worden.
Antwort:  Wenngleich,  mein  Dater!

Frage:  Was?  Wenngleich!  —  Also  auch,  wenn  alles  unterginge,
  und  kein  Mensch,  Weiber  und  Kinder  mit  eingerechnet,
  am  TLeben  bliebe,  würdest  du  den  Kampf  noch  billigen?
Antwort:  Rllerdings,  mein  Dater.

Hrage:  Warum?

KAntwort:  Weil  es  Gott  lieb  ist,  wenn  die  Menschen  ihrer
Freiheit  wegen  sterben.

Frage:  Was  aber  ist  ihm  ein  Greuel?

Antwort:  Wenn  Sklaven  leben!  (Aus  dem  Jahre  1809.)

Ernst  Moritz  Arndt.

Deutsches  herz,  verzage  nicht,
tu,  was  dein  Gewissen  spricht,
dieser  Strahl  des  Hhimmelslichts;
tue  recht  und  fürchte  nichts.

Baue  nicht  auf  bunten  Schein,
Lug  und  Trug  ist  dir  zu  fein,
schlecht  gerät  dir  List  und  Kunst,
Heinheit  wird  dir  eitel  Dunst.
Doch  die  Treue,  ehrenfest,

und  die  Tiebe,  die  nicht  läßt,
Einfalt,  Demut,  Redlichkeit,

stehn  dir  wohl,  o  John  von  Teut.

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