Der  Seldwebel  Held  der  3.  Kompagnie  des  2.  schlesischen
Infanterieregiments,  welcher  bereits  31  Jahre  dient,  hat
die  Hälfte  seines  monatlichen  Soldes,  drei  Taler  6  Groschen

eingesendet.
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Von  3  patriotischen  Dienstmädchen:  ein  silberner  Becher,
eine  silberne  Uadelbüchse,  sieben  Medaillen  und  25  Taler.

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Don  einem  invaliden  Offizier  zwei  goldene  Trauringe:
„Das  einzige,  was  ich  noch  besitze,  leg'  ich  mit  Freuden  auf
den  Kltar  des  Daterlandes.“

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Der  Schuhmacher  Valentin:  3  Daar  neue  Stiefel  und  zehn
Taler.  (Mach  Förster,  eschichte  der  Befreiungzkriege.)

Barthold  Niebuhr  an  seine  Schwägerin.
Berlin,  6.  März  1813.

Uicht  jede  handlung,  die  sich  selbst  dem  Enthusiasmus
und  der  Daterlandsliebe  zuzählt,  ist  rein;  aber  die  reinen
und  großen  Opfer  stehen  zu  klar  da.  So  hat  ein  herr
v.  St.  (Offizier)  die  sämtlichen  Revenuen  seines  Guts,  3000
Taler,  geschenkt;  ein  anderer  gibt  fünf  Kavalleriepferde,  alle
tüchtigen  Arbeitspferde  von  seinen  Gütern,  zum  Train,  300
Scheffel  Getreide,  unterhält  eine  Anzahl  Dienstpferde  und
stellt  sich  mit  zwei  Leuten  beritten;  ein  Herr  v.  B.  zieht  als
Gemeiner  (er  war  Offizier)  mit  sieben  oder  gar  mehr,  auf
seine  Rosten  montierten  und  bewaffneten  Kavalleristen;  ein
hiesiger  Bankier  hat  nach  und  nach  zwanzig  Freiwillige
gekleidet  und  beritten  gemacht;  ein  Gelbgießer  ist  mit  allen
seinen  Arbeitern  und  Eesellen  ausgezogen,  Dienst  zu  nehmen
und  hat  sein  haus  geschlossen.  Hier  aus  Berlin  sollen  11000
Freiwillige  sich  gemeldet  haben.  Freudig  zu  geben,  ist  eine
so  allgemeine  Sache,  daß  niemand  sich  damit  eitel  machen
kann:  das  Gegenteil  macht  Schande.  als  der  König  PDotsdam

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