sich  sernerhin  mit  der  Beförderung  seiner  inneren  Elückseligkeit.
  Keine  äußere  Macht  wird  diese  stören  wollen,  keine
feindliche  Unternehmung  wird  gegen  seine  rechtmäßigen
Grenzen  gerichtet  werden.  Kber  Frankreich  wisse,  daß  die
andern  Mächte  eine  fortdauernde  Ruhe  für  ihre  Dölker  zu
erobern  trachten  und  nicht  eher  die  Waffen  niederlegen  werden,
  bis  der  Grund,  zu  der  Unabhängigkeit  aller  Staaten
von  Curopa  festgesetzt  und  gesichert  sein  wird.

Dorcks  Kufbruch  aus  Berlin
am  27.  März  1813.

Km  27.  März  brach  Norck  mit  seinen  Truppen  aus  Berlin
auf.  Uachdem  die  Truppen  im  Garten  vor  dem  königlichen
Schlosse  durch  den  Feldprediger  eingesegnet  waren,  trat  Vorck
an  den  Seldaltar  und  sprach:  „Kameraden!  Drei  Uugenden
sind  des  Soldaten  höchster  Ruhm:  Tapferkeit,  Zusdauer,
Mannszucht;  von  uns  aber,  die  wir  in  den  Kampf  für  eine
heilige  Sache  ziehen,  erwartet  das  Daterland  noch  etwas
höheres:  ein  edles,  menschliches  Betragen  selbst  gegen  den
Seind  Don  diesem  ZKugenblick  an  gehört  keinem  von
uns  mehr  das  Leben;  keiner  muß  darauf  rechnen,  das  Ende
des  Kampfes  erleben  zu  wollen;  er  sei  freudig  bereit,  sein
Leben  dahinzugeben  für  das  Daterland  und  den  Rönig!“
Dann,  zum  Teibregiment  gewendet,  rief  er:  „Soldaten,  jetzt
geht's  in  den  Kampf;  ihr  sollt  mich  an  eurer  Spitze  sehen,
tut  eure  Pflicht!  Ich  schwöre  euch,  mich  sieht  ein  unglückliches
  Daterland  nicht  wieder!“

Dorck  trug  von  diesem  Tage  an  Gift  bei  sich,

Wie  ein  Zugenzeuge  berichtet,  ward  der  Kommandeur  des
Leibregiments,  der  alte  Oberst  horn,  durch  diese  Worte  so
ergriffen,  daß  er  Dorck  umarmte  und  rief:  „Das  geloben
auch  wir;  ich  und  das  TLeibregiment  und  das  ganze  Korps
werden  dem  Beispiel  unseres  Generals  folgen.“

„Das  soll  ein  Wort  sein!"  rief  ein  Soldat  des  Teib.,
regiments.  „Ja,  das  soll  ein  Wort  sein!“  riefen  alle.

(Uach  Droysen,  Leben  des  Feldmarschalls  Dorck  von  Wartenburg.)
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