et  bäter!“  war  die  Antwort.  Bernadotte  erwiderte:  „Eh  bien,
Messieurs,  flouchez  toujours,  cela  fait  merveille.“  [Uun
denn,  meine  herren,  flutschen  Jie  immer  zu,  das  tut  Wunder  !

Boyen  über  die  Bedeutung  der  Schlacht  von  Großbeeren.


Das  Treffen  bei  Groß-lbeeren  bildete  eine  schöne  Grundlage
  für  den  folgenden  glücklichen  Feldzug  des  3.  Armeekorps,
die  Offiziere  und  Soldaten  hatten  ihren  hHeerführer,  und
dieser  wiederum  sie  achten  gelernt,  und  so  ward  das  zum
Siege  notwendige  gemeinschaftliche  Sutrauen  begründet.
Selbst  der  Umstand,  daß  das  ganze  Gefecht  hindurch  ein  ungewöhnlicher
  Regenguß  fortdauernd  anhielt,  war  für  uns,
als  den  angreifenden  Teil,  von  sehr  günstigem  Erfolg,  denn
da  zuletzt  von  beiden  Teilen  kein  Gewehr  mehr  losging,  so
bekamen  unsere  Leute  einen  sehr  geringen  Begriff  von  der
Wirksamkeit  des  französischen  Gewehrfeuers  und  gewöhnten
sich  dadurch  daran,  ihrem  Gegner  schnell  auf  den  hals  zu
gehen.  Der  Soldatenwitz  griff  auch  diesen  uns  günstigen
Umstand  richtig  auf,  denn  wenn  es  später  im  Laufe  des
Heldzugs  zu  regnen  anfing,  schrien  die  Soldaten  gleich  mit
Lachen:  „hal  Hal  Unn  scheint  die  Sonne  von  Beeren.“

Die  Soldaten  verspotteten  damit  Napoleons  oft  gebrauchte
Redensart  von  der  Sonne  von  Kusterlitz,  2.  Dezember  1805.
(von  Boyen,  Denkwürdigkeiten.)

Berlin  während  der  Schlacht  von  Großbeeren.

Hüser  erzählt:  Endlich  brachte  der  nahe  Wiederbeginn
des  Krieges  eine  größere  militärische  Bewegung  hervor.
Dom  16.  August  an  gingen  viele  Truppen,  Schweden  sowohl,
wie  preußische  Landwehren,  durch  Berlin;  besonders  lebendig
war  die  Nacht  vom  22.  zum  23.  Qugust.  Den  ganzen  folgenden
  Uag  über  hörte  man  deutlich,  bald  näher,  bald  entfernter,
den  Donner  der  Kanonade;  überall  standen  die  Leute  in  den
Straßen  und  horchten  in  banger  Erwartung.  Mir  war  sehr
zweifelhaft  zumute,  da  man  allerlei  unbestimmte  Nachrichten
über  das  Dordringen  der  Franzosen,  das  Uberwältigen  einiger
Dässe  durch  dieselben  und  dergleichen  mehr,  vernommen  hatte,
und  selbst  die  in  Berlin  täglich  gedruckt  erscheinenden  Bulletins

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