haben  mit  dem  Bajonett  Batterien  gestürmt;  es  sind  wieder
die  alten  Dreußen  von  Drag  und  Leuthen.  Es  kommt  nur
darauf  an,  daß  wir  unsern  Sieg  benutzen,  und  wir  werden
bald  herr  von  Deutschland  sein.

Aus  dem  Krmeebefehl  Bernadottes

nach  dem  Sieg  von  Dennewitz.
Am  8.  September  1815.

Die  höchstens  40000  Mann  starke  preußische  Armee
hielt  mit  einem  wahren  heldenmute  die  wiederholten  Angriffe
von  70000  Feinden  aus,  die  von  200  Feuerschlünden  unterstützt
  wurden.  Der  Kampf  war  ungleich  und  mörderisch.
Eleichwohl  ergab  sich  bei  den  preußischen  Truppen  kein  Kugenblick
  von  Unentschlossenheit,  und  wenn  einige  Bataillone
gezwungen  wurden,  das  gewonnene  Terrain  zu  räumen,
so  geschah  es  nur,  um  es  im  folgenden  Kugenblick  wieder
zu  besetzen  .  Das  Resultat  dieser  Schlacht,  welche  bei
dem  Dorfe  Dennewitz  geliefert  wurde,  von  dem  sie  den
Uamen  führen  wird,  belief  sich  schon  gestern  morgen  auf
beinahe  5000  Gefangene,  3  Fahnen,  25—30  Kanonen  und
über  200  Munitionswagen.  Das  Schlachtfeld  und  die  Wege,
welche  der  geind  passiert  hat,  sind  mit  Toten  und  Derwundeten
  und  mit  einer  großen  Menge  von  Waffen  bedeckt.
Man  hat  deren  schon  6000  gesammelt.

Mit  Lebhaftigkeit  verfolgt,  wird  der  Feind,  der  anscheinend
  auf  Torgau  marschieren  will,  die  Elbe  nur  nach  noch
größeren  Derlusten  erreichen  .  .  .  Man  kann  rechnen,  daß
der  Feind  bis  jetzt  an  Toten,  Verwundeten  und  Gefangenen
105—18000  Mann,  über  60  Kanonen  und  400  UMunitionswagen
  verloren  hat.  Der  Derlust  der  preußischen  Truppen
ist  sehr  groß  und  beläuft  sich  auf  4  oder  5000  Mann  an
Toten  und  Verwundeten  ...  Das  bei  dieser  Eelegenheit  von
der  preußischen  Armee  gegebene  heldenhafte  Beispiel  ist  dazu
angetan,  in  der  Erinnerung  jedes  Soldaten  zu  leben

Marschall  Uey  an  Napoleon
nach  der  Schlacht  von  Dennewitz.

Ich  bin  gänzlich  geschlagen,  und  noch  weiß  ich  nicht,
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