mit  die  grillen,  es  wird  alles  guht  werden  der  himell  zeigt
sich  uns  so  heitter  .  .  .  noch  heute  marchire  ich  nach  Bautzen
und  in  wenigen  tagen  vor  Dresden  oder  ich  gehe  über  die
Elbe  zwischen  Torgau  und  Dressen.

hier  in  hernhut  bin  ich  3  tage  nie  in  meinen  leben
habe  ich  besser  quartier  gehabt  ach  es  sind  vortrefflige  leute
die  hernhuter,  sie  haben  mich  uf  henden  getragen  und  ver—
gossen  trähnen,  da  ich  sie  verlasse  auch  ich  und  meine  gantze
umgebung  mögten  weinen  .  .  Daß  der  König  mich  das
großkreutz  des  Eissernen  gegeben  habe  ich  dich  schon  geschrieben
  .  .  es  wird  alles  guht  werden  Uapoleon  ist  in  die
Tinte

Der  HFreiherr  vom  Stein  an  den  Grafen  Münster.
Drag,  16.  deptember  1815.

Die  neuesten  Ereignisse  haben  uns  unsere  neuen  HKlliierten
  und  ihren  Heldherrn  kennen  lernen,  —  wir  haben
eine  Dermehrung  der  Masse,  nicht  der  Einsichten  und  der
edlen  kräftigen  Gesinnungen  erhalten,  und  die  Früchte  des
seit  1810  befolgten  Systems  kennen  gelernt.  Don  1806  an
bis  9  arbeiteten  die  Stadions  daran,  um  den  GEeist  der  klösterreichischen)
  Mation  zu  heben,  um  die  Krmee  zu  verstärken  und
zu  vervollkommnen,  beides  mit  Erfolg;  die  Uation  war  begeistert,
  die  Krmee  schlug  sich  tapfer  —  das  neue  Ministerium
strebte  seit  dem  Frieden  bis  jetzt  den  Kurs  zu  verbessern,  den
Frieden  zu  erbetteln,  die  Armee  zu  desorganisieren,  den  Geist
der  Uation  zu  lähmen,  man  hoffte  durch  allerlei  diplomatische
Künste  das  große  Droblem  der  Regeneration  Europens  zu
lösen,  und  es  gelang  zum  Teil:  die  Uation  war  und  ist  lau,
die  Armee  schlägt  sich  nicht  sonderlich,  niemand  vertraut  weder
auf  den  schwachen  Regenten  noch  auf  seinen  egoistischen  kalten
schlauen  Minister,  der  zwar  rechnet,  aber  ohne  Tiefe,  er
ist  ein  guter  Buchhalter  aber  kein  großer  Mathematiker.

Der  Major  Franz  von  Blücher  an  seinen  Dater
aus  der  französischen  Gefangenschaft.

Der  Sohn  Blüchers  war  in  dem  Gefecht  bei  Peterswalde  am

16.  September  1813,  als  er  überlegene  polnische  Kavallerie  mit

großer  Bravour  attackierte,  durch  einen  Säbelhieb  über  den  Kopf

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