Elbe,  im  Süden  Wartenburgs]  durch  das  sumpfige  Gestrüpp
vorging  und  zum  Sturm  des  Dorfes  4  Nanonen  mitnahm.
Diese  Eeschütze  blieben  aber  stecken  und  mußten  rückwärts
wieder  aus  dem  Morast  gezogen  und  ganz  zurückgeführt  werden.
  Dies  konnte  der  Feind  nun  zwar  nicht  sehen,  weil  das
Terrain  ganz  mit  Weidenbüschen  bewachsen  war;  daß  aber
eben  durch  diese  Büsche  allein  der  Marsch  gegen  Bleddin
sowohl  als  gegen  den  Sauanger  bei  Wartenburg  stattfinden
konnte,  das  war  einleuchtend;  deshalb  ließ  General  Bertrand
ein  sehr  heftiges  Granatfeuer  aus  seinen  Batterien  in  und
bei  Wartenburg  unterhalten.  Unter  diesem  hagel  von  Feuerkugeln
  mußten  die  Preußen,  die  zum  Sturm  von  Bleddin
links  abmarschiert  waren,  sich  durcharbeiten.  Sie  erreichten
das  trockene  Ackerland,  wurden  aber  auf  der  freien  Ebene
dort  durch  ein  kreuzendes  Krtilleriefeuer  von  den  feindlichen
Batterien  bei  Wartenburg  und  Bleddin  empfangen;  sie  mußten
  zurück.  Drinz  Karl  von  Mecklenburg  gewann  die  UÜberzeugung,
  daß  ohne  Krtillerie  auch  Bleddin  nicht  zu  nehmen
war  Haschinen  hauen  und  binden  ist  in  Friedenszeiten
ein  Geschäft,  das  Seit  erfordert;  hier  mußten  Faschinen  gehauen
  und  gebunden  werden  im  Granaten=  und  Kartätschenfeuer.
  Es  wurde  demungeachtet  wirklich  durch  den  Sumpf
ein  Faschinendamm  gelegt.  Die  ganze  Batterie  NUr.  1  und  noch
5  Geschütze  von  der  Batterie  Nr.  5  arbeiteten  sich  durch  bis
an  den  Schützenberg  bei  Bleddin.  Diese  13  Geschütze  wurden
in  einer  Batterie  aufgefahren  und  donnerten  nun  dem  geinde
entgegen.  Das  feindliche  Krtilleriefeuer  wurde  dadurch  zum
Schweigen  gebracht

In  der  Mittagsstunde  von  1  bis  2  Uhr  war  die  Kanonade
ganz  allgemein;  in  dieser  Stunde  wurde  Bleddin  durch  2  Bataillons
  unter  Führung  des  Oberstleutnants  von  Lobenthal  erobert
  und  der  Feind  zurückgetrieben.  .  Bleddin  wurde  durch
5  Bataillons,  ½  Batterie  und  1  Schwadron  Mecklenburger
husaren  besetzt  .  .  Es  war  3  Uhr  nachmittags,  als  nun  der
schmale  Damm,  der  zwischen  dem  Böthekolk  und  der  Hlten
Elbe  durch  nach  Wartenburg  führt,  endlich  mit  Sturm  angegriffen
  werden  konnte.  General  horn  setzte  die  7.  Brigade

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