Anführer  und  des  gemeinsten  Soldaten  von  ihren  Seinden  auch
gar  nicht  fehlen  kann;  so  wird  unsere  Gegend  von  diesem  Schwall
befreit  werden.“

Die  „Gute  Sache“.

Schreiben  des  Landvogts  Herrn  von  Jasmund  vom  14.  Obktober
  1813  an  den  König  von  Württemberg,  als  dieser  ihm  den
Kuftrag  gab,  mit  dem  General  Fresnel  wegen  der  Sulassung  zur
VDerbindung  mit  den  drei  Souveräns  zu  unterhandeln.

Ew.  Königl.  Majestät  lege  ich  meinen  alleruntertänigsten
Dank  ehrfurchtsvoll  zu  Füßen,  daß  Allerhöchstdieselben  in
einem  der  wichtigsten  Kugenblicke  für  das  Schicksal  Württembergs
  mich  würdig  erfunden  haben,  die  ersten  Schritte  zu  tun,
um  dieses  schöne  Land  wieder  mit  dem  heiligen  Interesse
Teutschlands  zu  verbinden.

Wenn  es  mir  bisher  nur  erlaubt  war,  Wünsche  für
das  Gelingen  der  allgemeinen  guten  Sache  zu  hegen,  so  geben
mir  Ew.  Königl.  Moajestät  durch  diesen  ehrenvollen  Kuftrag
die  schönsten  Mittel  an  die  hand,  meine  Gesinnungen  für  die
Befreiung  Teutschlands  von  dem  fremden  Joche  aufs  herrlichste
  zu  betätigen;  und  nie  war  ich  stolzer  auf  diese  Ge—
sinnungen  als  jetzt,  wo  sie  mir  das  beneidenswerte  Los
verschaffen,  mir  die  Sufriedenheit  und  den  Beifall  meines
Königs  zu  erwerben.

Mit  diesem  Gefühl  beginne  ich  das  große  Werk,  zu  welchem
  mich  das  Dertrauen  Ew.  Königl.  Moajestät  berufen
hat;  ich  bin  umsomehr  eines  glücklichen  Erfolges  gewiß,  als
Dienstpflicht  und  eigene  innere  Überzeugung  gemeinschaftlich
alle  meine  Schritte  dabei  leiten  werden.

bierauf  erhielt  Berr  von  Jasmund  am  20.  Oktober,  nach
der  Leipziger  Schlacht,  folgende  offizielle  Antwort:

Ew.  Hochwohlgeboren  soll  ich  auf  allerhöchsten  Befehl
folgendes  auf  Dero  Schreiben  vom  14.  Oktober  erwidern:

Se.  Königl.  Majestät  hätten  dasselbige  erhalten,  müßten
aber  darüber  ihr  gerechtes  Mißfallen  äußern,  indem  es
einen  Geist  verriete,  welcher  zwar  entfernte  und  benachbarte
Mächte  ergriffen  habe,  welchen  aber  Ihre  Königl.  Majestät  in
dem  ihrigen  zu  unterdrücken  wissen  würden;  Se.  UNönigl.
Majestät  fordern  von  Ihren  Dienern  nur  Interesse  für  Ihren

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