nicht,  die  Schweden  wollten  nicht,  die  Russen  wollten  größtenteils
  nicht,  aber  der  Kaiser  von  Rußland  wollte,  unsre  Armee
wollte,  der  König  aber  samt  seinen  Umgebungen  wollte
nicht.  Er  sagte:  „Nun  eine  Schlacht  gewonnen,  den  Feind
bis  über  den  Khein  getrieben,  gleich  übermütig  werden!
Übermut  tut  selten  gut,  pflegt  man  zu  sagen!  In  Frankreich
hineingehen!  Ebenso  schnell  wieder  herauskommen,  wie  UNapoleon
  aus  Rußland  “  Das  Lebensprinzip  siegte  aber  über
das  des  Todes.  Die  Gsterreicher  knüpften  Unterhandlungen  an.
Uapoleon  wollte  sich  auf  nichts  einlassen,  und  so  bewirkten
der  Kaiser  Klexander  und  Blücher  den  Übergang.
(von  der  Marwitz,  Nachrichten  aus  meinem  Leben.)

Gneisenau  an  HFriedrich  Wilhelm  III.
20.  Uovember  1813.

Wenn  wir,  statt  am  Rhein  stehen  zu  bleiben,  unsere
Siegesbahn  verfolgen,  so  liegt  hierin  eine  Hhärte  gegen  unsern
achtungswürdigen  Soldaten,  der  so  viel  getragen,  gekämpft
und  entbehrt  hat.  Die  Hoffnung  jedoch,  durch  einen,  vielleicht
noch  zwei  Monate  verlängerten  Feldzug  uns  zwei  Kriegsjahre
zu  ersparen  und  Ströme  von  Blut  und  zweifelhafte  Schlachten,
  die  abermals  Eurer  Königlichen  Majestät  Thron  in  Gefahr
  bringen  könnten,  läßt  mich  über  jenen  VDorwurf  der
Härte  hinwegsehen.  Ich  habe  daher  einen  Feldzugsplan  entworfen,
  der  die  Gefahren  jenes  auf  ein  VDordringen  aus  der
Schweiz  berechneten  vermiede,  die  Streitkräfte  vereinigte  und
augenblicklich  in  Kusführung  gebracht  werden  könnte.  Der
lockere  Susammenhang  der  Elemente  des  gegen  Frankreich  jetzt
bestehenden  Bündnisses  gibt  ebenfalls  einen  vollwichtigen
Grund  ab,  um  jetzt  noch  in  Kusführung  zu  bringen,  was  später
vielleicht  nicht  mehr  möglich  sein  würde.

Blücher  an  seine  Frau.
Hoechst  am  Main,  23.  Uovember  1815.

..  uUnfre  Truppen  haben  den  größten  theill  von  Holland
Schon  erobert.  amsterdamm  und  Rotterdamm  sind  in  unser
hende  ..  wihr  stehn  hir  noch  am  Reihn  um  uns  zu  erholen,

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