Der  französische  Politiker  Lainé  über  den  Sustand
Hrankreichs.

Aus  Lainés  freimütigem  Bericht  an  Uapoleon  vom  28.  Dezember
  1813.

Unsere  Leiden  sind  aufs  höchste  gestiegen,  das  Land
auf  allen  Dunkten  der  Erenzen  bedroht;  der  Handel  ist  vernichtet,
  der  Kckerbau  schmachtet,  das  Gewerbe  erstirbt,  und  es
gibt  keinen  Franzosen,  der  nicht  in  seiner  Familie  oder  in
seinem  Dermögen  eine  grausame  Wunde  zu  heilen  hätte.  Seit
fünf  Jahren  genießt  der  Ackerbauer  nicht  mehr,  er  lebt  kaum,
und  die  Früchte  seiner  Arbeiten  dienen,  den  Schatz  anzuschwellen,
  welcher  jährlich  durch  die  Kosten  der  unaufhörlich  vernichteten
  und  verhungernden  heere  verschwendet  wird.  Die
Konskription  ist  für  ganz  Frankreich  eine  verhaßte  Landplage
geworden;  seit  zwei  Jahren  mähet  man  jährlich  dreimal;
ein  barbarischer  und  zweckloser  Krieg  verschlingt  regelmäßig
die  der  Erziehung,  dem  Ackerbau,  dem  handel,  den  Gewerben
entrissene  Jugend.  Der  Mütter  Tränen  und  der  Dölker
Schweiß,  sind  sie  denn  das  Eigentum  der  Könige?  Es  ist
Seit,  daß  die  Dölker  aufatmen

Der  Freiherr  vom  Stein  an  Gneisenau
über  die  kleinen  deutschen  Regierungen.
Freiburg,  29.  Dezember  1813.

Die  LCauigkeit  aller  der  kleinen  Regierungen  war  zu  erwarten,
  bei  den  meisten  ist  es  Knhänglichkeit  an  ihre  Souveränität,
  die  aus  Zufgeblasenheit,  Genußliebe,  herrschsucht
entsteht,  diese  Jouveränität  hat  ihnen  ja  nichts  zu  erhalten
gekostet  als  Uiederträchtigkeit  und  das  Blut  der  Untertanen.

Sylvesterbetrachtung  des  Erzherzogs  Johann  von
Osterreich.
31.  Dezember  18153.

Nun  lebe  ich  mit  meinem  Daterlande  frei,  darf  keinen
Ubermut  dulden.  Deutschland,  das  herrliche  Land,  dies  erste
Dolk  durch  herz  und  Gemüt  und  Wissenschaft,  durch  Kraft
und  Willen  erhebt  sich  und  glänzet  da,  wo  ihm  sein  Platz
gebührt.  Wird,  wie  ich  nicht  zweifle,  bald  ein  dauerhafter

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