Friede,  kehrt  eine  feste  Ordnung  zurück,  beglücket  Ruhe  die
Dölker  dann  sage  ich  gern  mit  Simeon:  Nunc  dimitte
servum  tuum,  denn  ich  sah  den  Tag  der  Freiheit  für  Deutschland;

  ich  fand  meinen  festen  Glauben  bewährt.
(Tagebuch  des  Erzherzogs  Johann.)

Ueujahrswunsch  des  Freiherrn  vom  Stein  an  seine
Frau.

Freiburg,  31.  Dezember  1813.

In  wenigen  Stunden  ist  ein  Jahr  verflossen,  das  die
größten  Ereignisse  der  Weltgeschichte  in  sich  faßte,  das  nach
elf  blutigen  Schlachten  Deutschland  vom  französischen  Joch
befreite;  möge  das  folgende  uns  den  Untergang  des  Tyrannen
und  das  Wiederaufblühen  eines  glücklichen  Daterlandes  herbeiführen,
  und  die  Dorsehung  so  ihr  Werk  krönen.

Der  Feldzug  in  Frankreich  1813.

Blücher  zog  am  1.  Januar  1814  bei  Koblenz,  Bacharach  (Taub)
und  Mainz  über  den  Rhein.  Das  (russische)  Korps  Langeron  ließ
er  vor  Mainz  zurück  und  trieb  den  Marschall  Marmont  über
die  Dogesen  und  die  Saar  ins  Moseltal  vor  Metz.  Dann  wandte
er  sich,  das  Korps  Dorck  zwischen  den  Moselfestungen  lassend,
mit  dem  Korps  Sacken,  28000  Mann  stark,  über  Nancy  auf  die
Schwarzenbergische  Krmee  zu.  Km  6.  Januar  1814  stand  Blücher
bei  Uancy.  Sürst  Schwarzenberg  hatte,  nachdem  er  im  Knfang
des  Januar  1814  den  Rhein  überschritten,  seine  Krmee  in  vier
Säulen  geteilt,  die  sich  in  einer  Kusdehnung  von  60  Meilen
(von  Straßburg  bis  Dijon)  nach  Srankreich  bewegten.  Seine
hauptmacht  war  nicht  stärker  als  30000  Mann.  Erst  Mitte  Januar
zog  er  wieder  etwa  60000  Mann  (den  Kronprinzen  von  Württemberg,
  den  bayrischen  General  Wrede  und  den  russischen  General
Wittgenstein)  an  sich.  Ein  Korps  blieb  bis  Mitte  Februar  müßig
bei  Dijon  stehen.  Am  18.  Januar  1814  besetzte  Schwarzenberg
Langres  und  ging  über  Chaumont  auf  Bar  an  der  Zube,  einem
rechten  Uebenfluß  der  Seine,  an  dem  auch  Brienne  und  Kreis  liegen.
Thaumont  liegt  nördlich  von  Langres  an  der  Marne.  Die
Kbschnitte  zwischen  der  Seine,  der  ZKube  und  der  Marne
waren  das  Haupttheater  dieses  Feldzugs.

Graf  henckel  über  den  Rheinübergang  bei  Caub
am  1.  Januar  184.

AKm  1.  Januar  1814,  um  halb  3  Uhr  des  Nachts,  stiegen
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