Seind  könne  sich  gegen  unsere  Kommunikation  mit  dem  Rhein
bewegen,  während  wir  dies  gegen  Haris  tun.  Der  Feind
hat  zu  einer  solchen  Offensive  keine  Kräfte.  Kber  gesetzt,
er  hätte  sie  und  er  versuchte  diese  Offensive,  so  müßten
wir  gerade  deshalb  auf  Haris  loseilen,  weil  wir  dies  dann
um  so  schneller  tun  könnten.  In  der  hauptstadt  Frankreichs
  ist  alles  zentralisiert,  die  Meinung,  die  Literatur,  die
Regierung,  die  hilfsmittel.  Was  in  Frankreich  durch  Geburt,
  Reichtum,  Rang,  Talente  eminent  ist,  wohnt  in  der
hauptstadt.  Die  hauptstadt  Frankreichs  erobern,  will  daher
mehr  bedeuten,  als  Wien  oder  Berlin  in  Besitz  nehmen.  Mit
dem  Besitz  der  hauptstadt  lähmen  wir  alle  Uerven  der  Regierung
  und  gebieten  den  Frieden.  Besser  ist  den  Frieden
zu  gebieten,  als  darum  zu  unterhandeln.  Die  Diplomaten  sind
ein  eitles  Dolk;  ein  bestimmter  Seitraum  kann  ohnedies  nicht
einer  diplomatischen  Derhandlung  angewiesen  werden;  jene
werden  also,  wenn  man  in  eine  Unterhandlung  mit  Waffenstillstand
  willigt,  diese  über  die  Gebühr  verlängern  und  Napoleon
  eine  für  sich  kostbare  Seit  gewinnen.  Strategie  ist
die  Wissenschaft  des  Gebrauchs  von  Seit  und  Raum.
Ich  bin  weniger  geizig  auf  diesen  als  auf  jene.  Raum  mögen
wir  wiedergewinnen;  verlorene  Seit  nie  wieder.  Daher  zur
Schlacht,  ehe  sich  der  Feind  besinnt!  Sie  wird  weder  blutig
noch  gefährlich  sein.

Die  Dorsehung  hat  uns  hierher  geführt.  Wir  mögen
Rache  nehmen  für  so  viele  über  die  Dölker  gebrachte  Leiden,
für  so  viel  erduldeten  Ubermut,  damit  das  Discite  justitiam
moniti  non  temnere  divos  bewährt  werde.  (Lernet  Eerechtigkeit!
  Ihr  seid  gewarnt,  die  Götter  nicht  zu  verachten  I!  Tun
wir  es  nicht,  so  sind  wir  Elende,  die  es  verdienen,  alle  zwei
Jahre  einmal  aus  ihrer  trägen  Ruhe  geschreckt  und  mit
der  Sklavengeißel  bedroht  zu  werden.

Uachruf  Achims  von  Krnim  auf  Sichte.
„Der  Hreußische  Correspondent“"  vom  31.  Januar  1814:
#Am  Morgen  des  29.  Januar  (1814)  starb  unser  hochverehrter
  Lichte;  sein  Tod  erweckt  mehr  als  Schmerz,  er

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