ihn  von  der  weiteren  Bearbeitung  seines  Systems,  worauf
ihn  sein  ganzes  Leben  geführt  hatte,  abzuleiten...  Mit  dem
Jahre  dreizehn  unterbrach  die  Seitgeschichte  seine  philosophischen
  Dorträge,  er  sprach  mit  Lebendigkeit  von  den  Erwartungen
  und  Dflichten  der  Deutschen,  er  übte  sie  selbst,
indem  er  sich  allen  Ubungen  als  Landwehrmann  unterzog,
ungeachtet  ihn  sein  gelähmter  Krm  völlig  frei  davon  sprach,
seine  Gesundheit  war  mehrmals  davon  angegriffen,  dennoch
überraschte  ihn  seine  letzte  Krankheit  sehr  unerwartet.
Soviel  von  seinem  öffentlichen  Leben;  daß  er  in  seinem
HLamilienkreise  und  in  allen  übrigen  Derhältnissen  mit  jenem
öoffentlichen  Leben  aus  einem  Ganzen  hervorging,  wird  jeder
seiner  Bekannten  bezeugen
hier  noch  ein  paar  Worte  an  ihn:
Auch  dich  hat  uns  die  Pest  der  Seit  entrissen,
dich  mutigsten  Zestreiter  schlechter  Seit,
du  hattest  dich  als  Opfer  ihr  geweiht,
als  du  ihr  strafend  riefest  ins  Gewissen.

Es  war  die  Welt  von  Ssweifeln  lang  zerrissen,
du  sahst  den  Abgrund,  wie  er  tief  und  weit,
doch  wie  der  Römer  warst  du  kühn  bereit,
ihn  zu  verschließen  nach  dem  besten  Wissen.

Du  warfest  dich  hinein,  um  ihn  zu  füllen,
du  sprachst  zu  Deutschen,  als  die  andern  schwiegen,
du  riefst  uns  aus  der  Schmach  zu  neuen  Siegen.

„Bekämpft  die  Seit  in  euch  mit  heil'gem  Willen!“
So  riefest  du.  —  Den  Bogen  spannt  im  stillen
die  tückische  Seit,  —  auch  du  mußt  ihr  erliegen.

Blücher  zu  einem  Abgesandten  des  Fürsten
Schwarzenberg.
Sl.  Januar  1814.

Wir  müssen  nach  Daris  gehen.  Uapoleon  war  in  allen
hauptstädten  Europas;  daher  kommt  es  uns  von  rechts  wegen
zu,  seinen  Besuch  zu  erwidern  und  ihn  des  Uhrones  verlustig
zu  machen,  auf  den  er  zum  Wohl  Curopas  und  unserer  herr-357

