stimmen  geruhen,  daß  die  Generalle  von  Winzngrode  und
v.  Bülow  mein  anfordrung  genügen  müssen,  in  dieser  verbin—
dung  werde  ich  auf  Paris  vordringen  ich  Scheüe  so  wenig
Keißer  Napoleon  wie  seine  Marschelle  wen  sie  mich  entgegen
träten,  erlauben  Euer  Keiserlige  Magestedt  die  versicherung,
daß  ich  mich  glücklig  Schetzen  werde  an  der  spitze  der  mich
anvertrauten  armées  Euer  Keiserligen  Magestedt  befähle
und  wünsche  zu  erfüllen.

Scharnhorst  über  Blücher.
Er  ist  der  einzige,  der  sich  nicht  vor  Uapoleon  fürchtet.
Mach  Pertz,  Gneisenau.)

NUapoleon  an  seinen  Bruder  Josef.
Bourg  des  Moes  in  Uroyes,  24.  Februar  1814.

.  .Die  Seitungen  sind  nicht  die  Geschichte,  ebensowenig
als  die  Bulletins  die  Geschichte  sind.  Man  muß  seinem  Feind
immer  den  GElauben  beibringen,  daß  man  ungeheure  Streitkräfte
  hat.

König  Hriedrich  Wilhelm  III.  an  Blücher.

25.  Februar  1814.

Die  AKrmee  unter  Ihrem  Befehle  ist  bestimmt,  die  Offensive
  zu  ergreifen,  und  wird  zu  dem  öweck  durch  die  Korps
von  Bülow,  Wintzigerode  und  herzog  von  Weimar  verstärkt.
Die  Befehle  an  diese  Generale,  daß  sie  bis  auf  weitere  Bestimmung
  ganz  unter  Ihrem  Oberbefehl  stehen  sollen,  gehen
heute  an  sie  ab.

Der  Kusgang  des  Feldzugs  liegt  von  nun  an
zunächst  in  Ihrer  Hand.  Ich  und  mit  mir  die  verbündeten
Monarchen  rechnen  mit  Suversicht  darauf,  daß  Sie  durch  eine
ebenso  kräftige  wie  vorsichtige  Leitung  Ihrer  Operationen
das  in  Sie  gesetzte  Dertrauen  rechtfertigen  und  bei  der  Entschlußkraft,
  die  Ihnen  eigen  ist,  es  nie  aus  den  Augen  verlieren
  werden,  daß  von  der  sicherheit  Ihrer  Erfolge  das
Wohl  aller  Staaten  abhängig  ist.

376