einmal  entblößt  von  Eroberungen  und  Ruhm  da,  so  wird  er
in  der  Meinung  der  eitlen  französischen  Nation  bis  zur  Deröchtlichkeit
  herabsinken  und  vielleicht  langsam  zugrunde  gehen.

Blücher  an  seine  Hrau  über  den  Sieg  bei  Taon.
Laon,  10.  März  1814.

wenn  ich  dich  lange  nicht  geschrieben  habe,  so  wahr  die
uhrsache  daß  unfre  Communication  unterbrochen  war  und
noch  nicht  gantz  waß  erhebliches  vorgefallen,  schon  wahr  ich
nahe  an  DHariss  als  der  Naiser  napoleon  seine  gantze  krafft
gegen  mich  wandte:  ich  ging  einige  Mersche  zurück,  gestern
aber  griff  mich  der  Wütterich  morgens  um  5  Uhr  an,  das
gefegt  dauerte  den  gantzen  tag,  ich  behauptete  meine  gantze
stellung  wie  es  dunkell  wahr  hörte  Klles  auf,  nun  aber  ließ
ich  den  Feind  angreiffen  und  in  der  Seit  von  ½  stunde  wahr
er  völlig  geschlagen  40  Canonen  einige  tausend  gefangene
sehr  ville  amunitur  sind  in  meine  hände  kommen.  Napoleon
ist  eillig  nach  Paris  zurückgegangen  meine  Truppen  sind  noch
im  vervollgen.

Uapoleon  an  seinen  Bruder  Josef.
Soissons,  12.  März  1814.

..  .  Sie  schreiben  mir  immer,  wie  wenn  der  Hriede
von  mir  abhinge,  und  doch  habe  ich  Ihnen  die  Zktenstücke
geschickt.  Wenn  die  Hariser  die  Kosaken  sehen  wollen,  so
werden  sie  es  bereuen,  aber  man  muß  ihnen  doch  die  Wahrheit
sagen.  Ich  habe  niemals  den  Beifall  der  Pariser  gesucht;
ich  bin  kein  Operncharakter

Friedrich  von  Gentz  an  Metternich.
über  Uapoleon.
Wien,  13.  März  18134.

In  psychologischer,  und  ich  kann  wohl  hinzusetzen,  in
welthistorischer  Rücksicht  hat  mir  seit  langer  Seit  keine  Lektüre
  größeres  Interesse  gewährt,  als  die  der  französischen
Bulletins  vom  1.  bis  19.  Februar.

Läßt  sich  etwas  denken,  was  in  seiner  charakteristischen
Eigentümlichkeit  merkwürdiger  wäre,  als  die  Stimmung  eines

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