habe  ihn  geschlagen  und  ihm  einen  Verlust  von  4000  17)]
Toten  beigebracht.  Km  21.  begann  die  feindliche  Armee  die
Schlacht,  um  den  Marsch  ihrer  heere  auf  Brienne  und  Bar  sur
Kube  zu  decken.  Ich  habe  den  Entschluß  gefaßt,  mich  an  die
Marne  zu  begeben,  um  den  Gegner  weiter  von  Haris  abzuziehen
  und  mich  meinen  festen  Plätzen  lim  Osten]  zu  nähern.
Leben  Sie  wohl,  meine  Freundin,  küssen  Sie  meinen  Sohn.

Blücher  machte  sich  das  Dergnügen,  diesen  Brief  mit  dem
folgenden  Begleitschreiben  an  Marie  TLuise  zu  schicken:

Blücher  an  die  Kaiserin  Regentin  Maria  TLuise.
Madame!  Ich  stehe  im  Rücken  der  französischen  Krmee
und  habe  einen  Kurier  abgefangen,  der  den  beigefügten  Brief
bei  sich  trug.  Ich  beeile  mich,  ihn  der  erlauchten  Tochter  S.  M.
des  Kaisers  von  Esterreich  zu  Füßen  zu  legen,  und  Ew.  Moajestät
  zu  versichern,  daß  ich  nicht  verfehlen  werde,  jede  ähnliche
Gelegenheit  zu  ergreifen,  Ihnen  Beweise  der  tiefsten  hochachtung
  zu  geben,  mit  der  ich  bin  Blücher.

Der  Untergang  der  französischen  Division  Dacthod
bei  La  Sère  Champenoise  am  25.  März  1814.

Graf  Wilhelm  Schwerin  erzählt:  Am  25.  März  erfuhr
man,  daß  NMapoleon  die  Korps  der  Marschälle  Mortier,  Marmont
  und  Hacthod  über  Ditry  an  sich  ziehen  wolle.  Es  ward
beschlossen,  diese  Korps  auf  ihrem  Wege  zu  umgehen  und  zu
vernichten.  Uur  zu  pünktlich  ward  dieser  Befehl  in  der  Gegend
von  La  Sère  Champenoise  und  Etoges  ausgeführt.  68  Kanonen,
  9000  Eefangene,  worunter  8  Eenerale,  waren  die
Resultate  dieses  Sieges,  der  aber  durch  den  Knublick  des
scheußlichsten  Blutbades  dennoch  teuer  genug  bezahlt  ward.
Die  Division  Dacthod  verschmähte  hartnäckig  jede  Kapitulation.
  Don  allen  Seiten  durch  ungeheure  UÜbermacht  eingeschlossen,
  zu  sicherem  Uode  zusammengedrängt,  bildeten
die  verzweifelten  Helden  ein  Carré  plein,  welches  dem  ganzen
gegen  sie  aufgeführten  Geschütz  zur  Sielscheibe  diente  und
von  ihm  zusammengeschossen  ward.  Ein  scheußliches  Massaker
begann  ..  Der  König,  dessen  Menschlichkeit  diesem  Anblick
nicht  gewachsen  war,  tat  alles  was  in  seiner  Macht  stand,

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