davon  haben,  wenn  er  den  täglichen  Lauf  der  Ereignisse  sieht,
daß  das  Schicksal  der  Welt  für  eine  lange  Reihe  von  Jahren
von  den  Ergebnissen  des  Wiener  Kongresses  abhängt.

Bayern  und  Württemberg  gegen  die  deutsche
Einheit.

Stein  erzählt  unterm  9.  und  20.  Oktober  1814:  Nach
den  Zußerungen  des  Kronprinzen  von  Mürttemberg  ist  der
feste  Entschluß  des  Rönigs  von  MWürttemberg,  gemeinschaftlich
mit  Bayern  sich  jeder  Derbindung  in  Deutschland  zu  widersetzen
  und  nur  in  ein  Bündnis  für  den  Fall  des  Krieges
einzulassen.  —  —

In  der  Konferenz  ldes  deutschen  Zusschussesl  überreichte
Blayern]  und  Wlürttemberg]  seine  Erklärung  über  den  Plan.
Sie  wollen  keine  Fürstenbank,  keine  Stände,  keine  Garantie  im
Innern  durch  den  Bund,  ZKusdehnung  der  Rechte  des  Kreisoberstsenl.


(Tagebuch  des  Freiherrn  v.  Stein  während  des  Wiener  Kongresses.)

Dardenberg  an  Sneisenau.
Wien,  14.  Oktober  1814.
..ich  teile  ganz  Ihren  Abscheu  gegen  den  bocksfüßigen
Talleyrand.
Wien,  12.  November  18134.
Hier  geht's  den  Schneckengang.

wien,  18.  Uovember  1814.

herrschsucht  und  Tücke  im  Gewande  der  Menschenfreundlichkeit
  und  edler  liberaler  Gesinnungen,  vorurteil,  Schwäche
und  politische  Furchtsamkeit,  Leidenschaft  und  beschränkte  Knsicht
  der  Dinge,  Despotismus  und  Egoismus  —  das  sind  die
UÜbel,  mit  denen  wir  ringen.

Dom  deutschen  Dartikularismus.
Der  „Rheinische  Merkur“  schreibt  am  21.  Oktober  1814:

Es  gibt  eine  Partei  unter  den  Teutschen,  die  durchaus
nicht  teutsch  sein  wollen,  sie  mögen,  daß  man  Bayern,  Sachsen,
Dreußen,  csterreicher  sie  nenne,  aber  den  Teutschen  lehnen

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