einreiche.  Ehre  und  Sreüde  macht  es  mich  an  den  vollendeten
Krieg  antheill  zu  haben,  die  größte  zu  Frieden  heit  aber  besteht
  darin,  an  den  abgeschlossenen  Frieden  nicht  Theill  zu  haben.

Dem  Briefe  lag  das  folgende  Zbschiedsgesuch  bei:  «

Da  nun  mehr  der  Friede  völlig  abgeschlossen  ist,  so
hoffe  und  wünsche  ich  daß  E.  K.  M.  keine  Fernere  Fehde
zu  bestehen  habe.  meine  Jahre  sind  so  angewachsen,  daß
ich  mich  zu  eine  Qampagne  nicht  mehr  tauglich  halte  so
muß  ich  den  schon  lange  gefaßten  ent  Schluß  nuhr  so  lange  zu
dienen  als  mein  Bewußtsein  mich  sagt,  daß  ich  alle  meine
Obliegenheiten  erfüllen  kann  auß  führen,  bitte  dieser  halb
aller  untertänigst  um  meine  entlassung.

Der  König  nahm  Blüchers  Entlassungsgesuch,  das  aus  dem  Derdruß
  Blüchers  über  die  preußische  Diplomatie  geboren  war,  nicht  an.

Gsterreich  und  die  deutsche  Kaiserwürde.

Der  Freiherr  von  Stein  erzählt  in  seinem  Tagebuch  unterm
24.  Februar  1815:  Hürst  Metternich  hatte  eine  Unterredung
mit  Graf  Solms  über  die  Annahme  der  Naiserwürde,  worin
er  äußerte:  er  für  seinen  Teil  könne  dazu  weder  raten,  noch  es
abraten;  im  nördlichen  Deutschland  wünschen  sie  die  kleineren
Hürsten,  aber  Preußen  sei  abgeneigt,  und  Esterreich  werde
dadurch  in  Derwicklung  mit  Preußen  geraten.

Den  24.  gab  mir  Fürst  hardenberg  die  Humboldtsche
Widerlegung  meines  Zufsatzes  wegen  der  Kaiserwürde  zu  lesen
und  äußerte:  er  könne  als  preußischer  Minister  unmöglich  in
diese  Dermehrung  der  österreichischen  Macht  einwilligen;  diese
habe  ohnehin  eine  Tendenz,  sich  mit  Bayern  und  Frankreich
gegen  Rußland,  Dreußen  und  England  zu  verbinden,  seine
Macht  werde  dadurch  nur  noch  vermehrt;  hannover  werde
gleichfalls  nicht  einwilligen;  er  werde  in  Berlin  alles  gegen  sich
empören,  wenn  er  einen  solchen  Einfluß  Esterreich  einräume.

Die  Exkaiserin  Marie  TLuise  und  der  Hrinz
Beauharnais.

Der  SFreiherr  vom  Stein  schreibt  in  seinem  Uagebuch
unterm  25.  Februar  1815:  Der  Kaiser  [(Alexander  I.]  machte
sich  ohne  Ursache  von  neuem  gehässig,  indem  er  die  Sache  der

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