Landstrich  am  Uiederrhein  an,  den  es  nie  behaupten  konnte,
weil  man  dessen  Vormauern,  die  Maasfestungen  neben  Luxemburg
  und  Mainz  an  andere  begünstigte  Schwache  verschenkte.
Der  Nönig  ließ  sich  alles  gefallen,  und  Jüngling  hardenberg,
statt  sich  die  Augen  aus  dem  Kopf  zu  schämen,  prahlte  in  den
Berliner  Seitungen  über  die  großen  vorteile,  die  er  erlangt
hätte!  Da  er  doch  nie  hätte  zufrieden  sein  dürfen,  ehe  er
nicht  die  Oberherrschaft  über  alle  Länder  nördlich  des  Erzgebirges,
  des  Sichtelgebirges,  des  Mains  und  der  Krdennen,
wo  nicht  bis  Dünkirchen,  doch  wenigstens  bis  an  die  Maas  erlangt
  hätte!

Nachdem  dieses  geschehen  war,  geriet  Esterreich  mit
Bayern  aneinander,  weil  dieses,  welches  schon  dadurch  übermäßig
  belohnt  war,  daß  man  ihm  allen  von  Uapoleon  zugewendeten
  Raub  ließ,  noch  die  unverschämtesten  AKnsprüche
machte.  Es  wollte  wegen  seiner  1814  gemachten  Anstrengungen
  vergrößert  sein.  Sugleich  zerfiel  Osterreich  mit  Murat,
König  von  Neapel,  dem  es  einfältigerweise  1814,  wie  an
Bayern,  die  größten  Dersprechungen  gemacht  hatte,  —  ungeachtet
  seine  Derräterei  klar  war,  —  und  die  es  jetzt  nicht
halten  wollte.

Wie  es  so  weit  war,  sendete  der  Himmel  hilfe.  Bonaparte
  benutzte  die  Mittel,  die  man  ihm  großmütigerweise
geschenkt  hatte,  verließ  Elba,  landete  in  Frankreich,  reiste  nach
Daris  und  vertrieb  dadurch  die  Bourbons  von  dem  Chron.

(von  der  Marwitz,  Nachrichten  aus  meinem  Ceben.)

Die  hundert  Tage.

Die  erlauchten  Herren  Europas  waren  am  5.  März  1815
gerade  am  Hof  des  Kaisers  Franz  um  lebende  Bilder  versammelt
oder  ruhten  von  einem  Hoffeste  aus,  als  die  Nachricht  eintraf:
Kufbruch  Rapoleons  aus  Elba.  Der  Kaiser  von  Elba  hatte  von
seinem  Souveränitätsrecht  Gebrauch  gemacht  und  stand  im  Begriff,
  sich  persönlich  wieder  mit  Frankreich  zu  verbinden.  Schlecht
überwacht,  von  allen  Dorgängen  in  Frankreich  und  in  Wien
durch  seine  Horcher  unterrichtet,  auch  davon,  daß  man  seine  Wegschaffung
  aus  Europa  erwog,  hatte  Napoleon  Elba  verlassen  und
war  am  1.  März  1815  in  Cannes  an  der  französischen  Südküste

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