keit  verfahren,  worauf  ihnen  der  in  der  Nähe  stehende  König
von  Preußen  mit  der  ihm  eigenen  Seelenruhe  sagte:  „Erst
müssen  wir  ihn  haben,  meine  herren!“

(Denkwürdigkeiten  des  Markgrafen  Wilhelm  von  Baden.)

Napoleons  Sug  von  Elba  nach  Paris
vom  1.—20.  März  1815.

Beiche  erzählt:  Im  ersten  Zugenblick  fand  man  Uapoleons
Unternehmen  tollkühn  und  abenteuerlich.  Wie  er  aber  dennoch
Fortschritte  machte,  und  seine  Macht  mit  jedem  Tage  wuchs,
wurden  die  Stimmen  immer  kleinlauter  und  besorglicher,  wovon
  die  damaligen  französischen  Tagesblätter  einen  deutlichen,
dabei  komischen  Gradmesser  abgaben.  Sie  lauteten:

„Der  Unhold  ist  aus  seiner  Derbannung  entronnen;  er  ist
von  Elba  entwischt.

Der  korsische  erwolf  ist  bei  Luz-Juan  ans  TLand  gestiegen.


Der  Uiger  hat  sich  zu  Gap  gezeigt.  Truppen  sind  auf
allen  Seiten  gegen  ihn  in  Bewegung.  Er  endete  damit,  als
elender  Zbenteurer  in  den  Gebirgen  umherzuirren;  entrinnen
kann  er  nicht.

Das  Ungeheuer  ist  wirklich,  man  weiß  nicht,  durch  welche
Derräterei,  nach  Grenoble  entkommen.

Der  Tyrann  hat  in  Lyon  verweilt;  Entsetzen  lähmte  alles
bei  seinem  Anblicke.

Der  Usurpator  hat  es  gewagt,  sich  der  Hauptstadt  bis
auf  60  Stunden  zu  nähern.

Bonaparte  nähert  sich  mit  starken  Schritten,  aber  niemals
  wird  er  bis  Daris  gelangen.

Uapoleon  wird  morgen  unter  den  Mauern  von  Haris  sein.

Der  Kaiser  ist  in  Fontainebleau."

Km  20.  März,  also  am  zwanzigsten  Tage  nach  seiner
Landung  und  nach  Surücklegung  einer  Wegstrecke  von  über
100  Meilen,  langte  Napoleon  in  Haris  an.

Der  Marschall  Uey,  der  ihm  von  Ludwig  XVIII.  mit  einer
ansehnlichen  Truppenmasse  entgegengeschickt  war,  ihn  aufzuhalten,
  und  der  sich  verbindlich  gemacht  hatte,  ihn  in  einem

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