was  sie  aus  der  Slucht,  die  ihresgleichen  nicht  hat,  sammeln
konnten.  Nur  der  General  Grouchy,  der  nicht  bei  Waterloo  gekämpft
  hatte,  zog  sich  mit  25000  Mann  auf  Namur.

Blücher  verspricht  Lord  Wellington  Waffenhilfe.
Blüchers  Brief  an  den  Generalquartiermeister  von  Müffling.
Wavre,  18.  Juni  1815.  ½10  Uhr.

Ew.  hochwohlgeboren  ersuche  ich  namens  meiner  dem
herzog  Wellington  zu  sagen,  daß,  so  krank  ich  auch  bin,  ich  mich
dennoch  an  die  Spitze  meiner  Truppen  stellen  werde,  um  den
rechten  Flügel  des  Feindes  sofort  anzugreifen,  sobald  Uapoleon
  etwas  gegen  den  herzog  unternimmt;  sollte  der  heutige
Tag  aber  ohne  einen  feindlichen  Angriff  hingehen,  so  ist  es
meine  Meinung,  daß  wir  morgen  vereint  die  französische
AKrmee  angreifen.

Blücher  zu  seinen  Truppen
auf  dem  Marsch  nach  dem  Schlachtfeld  von  Waterloo,  am
18.  Juni  1815.

Kinder,  wir  müssen  vorwärts.  Es  heißt  wohl,  es  geht
nicht,  aber  es  muß  gehen,  ich  hab  es  meinem  Bruder  Wellington
  versprochen.  hört  ihr  wohl?  Ihr  wollt  doch  nicht,  daß
ich  wortbrüchig  werden  soll?

Lord  Wellingtons  Schlachtorder  für  Waterloo
am  18.  Juni  1815.

Unser  Plan  ist  ganz  einfach:  die  Dreußen  oder  die  Nacht.

Kushalten  bis  auf  den  letzten  Mann.

Blücher  vor  der  Schlacht  bei  Waterloo.
Blücher  nahm  sich  nicht  Seit,  seine  Wunde  von  TLigny  neu
verbinden  zu  lassen,  sondern  sagte  zu  seinem  Leibarzt:

Uein,  Doktor,  heute  mag  es  den  alten  Knochen  gleich
sein,  ob  sie  balsamiert  oder  nicht  balsamiert  in  die  Ewigkeit
gehen;  geht  es  aber  heute  gut,  wie  ich  hoffe,  so  wollen  wir
uns  bald  alle  in  Daris  waschen  und  baden.

Die  Dreußen  treffen  auf  dem  Schlachtfeld  ein.
18.  Juni  1815.

Napoleon  hatte  den  Reiteroberst  (nachmals  General)  Marbot
beauftragt,  die  AKnkunft  des  sehnlich  erwarteten  Generals  Grouchy
auf  der  Straße  von  St.  Lambert  zu  erkunden  und  sofort  dem
Kaiser  zu  melden.  Marbot  hatte  einen  Hauptmann  vorgeschickt.

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