Lord  Wellington  über  den  Sieg  bei  Waterloo.

Aus  Wellingtons  Bericht  an  den  König  der  Niederlande  vom
19.  Juni  1815.

Ich  müßte  mein  eigenes  Gefühl  verleugnen,  wenn  ich  den
glücklichen  Kusgang  dieses  gefahrvollen  Streites  nicht  der
treuen  und  zur  rechten  Seit  verliehenen  Hilfe  des  Marschalls
  Blücher  und  der  preußischen  Krmee  beimessen  würde.

Die  Sieger  von  Waterloo.
Den  18.  Juni  haben  die  Dreußen  entschieden,  wie  unverrücklich
  herrlich  die  Engländer  auch  als  Felsen  im  Kanonengewitter
  gestanden  haben.  (Arndt  im  „Wächter".  Köln.)

Die  Königin  von  Württemberg  an  Wellington
am  22.  Juni  1815.
Die  Königin  war  geborene  Kronprinzessin  von  England.
Als  aufrichtige  englische  Frau  bin  ich  stolz,  daß  der
kommandierende  General  ein  Brite  gewesen  ist.

Kus  Wellingtons  Kufruf  an  die  Franzosen.
Malplaquet,  22.  Juni  1815.

Ich  verkündige  hiermit  den  Franzosen,  daß  ich  den
Boden  ihres  Landes  betrete  an  der  Sspitze  einer  siegreichen
Armee,  aber  nicht  als  Feind,  —  als  Feind  nur  des  Usurpators,
  der  zum  allgemeinen  Feinde  des  Menschengeschlechts
erklärt  ist  —,  sondern  um  ihnen  zu  helfen,  das  Joch  abzuschütteln,
  unter  das  sie  gebeugt  sind.

Russische  Siegesfreude  nach  Waterloo.

Den  Ruhm  Blüchers  und  Wellingtons  setzt  man  hier
nicht  ins  richtige  Licht;  man  will  es  nicht  verstehen,  wie  so
große  Siege  ohne  die  Russen  erkämpft  werden  konnten.

(Bericht  des  württembergischen  Gesandten  in  St.  Petersburg.)

Gneisenau  an  hardenberg.
Thätillon  sur  Sambre,  22.  Juni  1815.
.  ..  Es  gibt  in  der  Geschichte  keine  entscheidendere
Schlacht  als  die  von  Belle-Alliance,  entscheidend  ebensowohl

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