durch  die  Wirkung  auf  dem  Schlachtfelde  selbst  als  durch
ihre  moralische  Wirkung.  Wäre  sie  verloren,  was  würde  aus
der  Koalition  werden  mit  allen  ihren  kongreßerinnerungen?

Das  Schicksal  DPreußens  liegt  nun  in  Ihren  händen,
verehrter  Fürst.  Jetzt  ist  der  Moment  vorhanden,  wo  dessen
Schicksal  und  Sicherheit  auf  die  Dauer  gegründet  werden  kann.

Es  erregt  in  der  Armee  die  höchste  Indignation,  zu  er.
fahren,  daß  die  verbündeten  Mächte  mit  den  Bourbons  einen
Traktat  geschlossen  haben,  worin  ihnen  sogleich  die  Derwal--tung
  der  eroberten  Länder  übergeben  wird.  Man  sagt  sogar,
es  sei  ihnen  die  Integrität  Frankreichs  garantiert  !!  Sie,
mein  verehrter  Sürst,  stehen  unter  allen  Diplomaten  in  der
Meinung  der  Welt  hoch;  was  ich  also  zu  sagen  im  Begriff
bin,  kann  ich  mir  erlauben,  da  es  keinen  Schatten  auf  Sie
wirft.  Aber  die  übrige  diplomatische  Sippschaft  ist  durch  ihre
Mißgriffe  und  Schlechtigkeiten  so  sehr  in  der  Meinung  der
Welt  gesunken  und  so  sehr  mit  Derachtung  belastet,  daß  ich
meinen  Sohn  enterben  würde,  wenn  er  in  diese  Laufbahn
eintreten  wollte.  Es  ist  Seit,  daß  Sie,  edler  Fürst,  dieses  Geschmeiß
  abstreifen  und  in  Ihrem  Glanze  allein  dastehen.

Die  Welt  fordert,  daß  sie  in  Sicherheit  gesetzt  werde  gegen
den  unruhigen  Geist  eines  schlechten,  aber  fähigen  und  tapferen
Volks,  und  fordert  dies  mit  Recht.  Wehe  denen  und  Schande
ihnen,  wenn  diese  einzige  Gelegenheit  nicht  ergriffen  wird,
um  Belgien,  PDreußen,  Deutschland  zu  sichern  auf  ewige  Seiten.

Die  französischen  Festungslinien  gegen  Belgien  müssen
diesem  gegeben  werden,  dagegen  muß  Luxemburg  nebst  dem
deutschen  Gebiet  dieses  Namens  uns  verbleihen  nebst  Mainz.

Das  französische  Luxemburg  kann  dem  hause  Nassau
gegeben  werden  und  uns  dagegen  die  Länder  dieses  hauses
am  rechten  Rheinufer.

Knsbach  und  Bayreuth  muß  uns  erworben  werden,  und
wir  dagegen  Bayerns  Entschädigung  im  Elsaß  erobern.  Die
Lestungen  der  Mosel  und  des  Rheins  müssen  von  Frankreich
abgerissen  werden,  nebst  Lothringen,  und  alles  Land,  dessen
Hlüsse  sich  in  die  Maas  ergießen.

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