Geringeres,  als  hier  steht,  darf  nicht  geschehen,  oder  die
Verachtung  der  Völker  gegen  ihre  Regierungen  wird  gesteigert.
Welche  Sprache  jetzt  Preußen  führen  kann  und  muß,
wissen  Sie,  verehrter  Fürst,  besser  als  ich.  So  hoch  hat  noch
nie  Dreußen  gestanden.  Gott  sei  mit  Ihnen,  mein  edler  Fürst.

Blücher  an  den  König  von  Hreußen.
Warnung  vor  einem  faulen  Frieden.  (Diktiert.]
24.  Juni  1815.

Ich  bitte  alleruntertänigst  Ew.  Majestät,  die  Diplomaten
dahin  anzuweisen,  daß  sie  nicht  wieder  das  verlieren,  was
der  Soldat  mit  seinem  Blute  errungen  hat;  dieser  Zugenblick
ist  der  einzige  und  letzte,  um  Deutschland  gegen  HFrankreich
zu  sichern.  E.  M.  werden  als  Gründer  von  Deutschlands
Sicherheit  verehrt  werden,  und  auch  wir  werden  die  Früchte
unserer  Anstrengungen  genießen,  wenn  wir  nicht  mehr  nötig
haben,  mit  immer  gezücktem  Schwerte  dazustehen.

Uapoleons  Freunde  in  Sachsen.
Bericht  des  württembergischen  Gesandten  in  Berlin  vom  11.  Juli
1815.

In  dem  Tedeum,  welches  in  Dresden  wegen  des  Sieges
von  Waterloo  am  18.  Juni  abgehalten  wurde,  hatten  die
Damen  violettes  [Blume  Uapoleons]  und  immortelles  auf  den
hüten.  In  Uapoleons  Wagen  soll  man  Dapiere  gefunden
haben,  so  den  König  von  Sachsen  stark  kompromittieren.
Dresden  soll  deshalb  von  den  Preußen  und  Russen  besetzt
werden.  Zuch  der  König  von  Bayern  soll  durch  diese  Papiere
bloßgestellt  sein.

Blücher  an  den  Staatskanzler  hardenberg.
St.  Quentin,  26.  Juni  1815.

Gneisenau  wird  ihnen  alles  schreiben,  ich  habe  keine
Seit  da  ich  gleich  wieder  marschire,  in  6  tagen  stehe  ich  bei
Daris.  Die  an  mich  gesandte  (französische)  Deputirte  nehme
ich  nicht  an,  sie  mögen  nach  heidellberg  gehen  und  bis  man
mich  von  da  Saum  und  gebiß  anlegt  hoffe  ich  mit  den  hHaupt.
sachen  fertig  zu  sein.  Das  Eisen  ist  wahrm,  ich  werde  schmiden,

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