denn  vor  herbst  mus  ich  zu  hauße  sein,  ich  habe  so  sehr  ge—
litten  daß  meines  daseins  nicht  lange  mehr  sein  kann  und
ich  habe  noch  manches  zu  berigtigen  ..  .  Die  Deputierten  habe
ich  geantwohrtet  Bonapartes  todt  oder  sein  auslifferung  und
die  übergabe  aller  Festungen  an  der  Samber  und  Maaß,  dieß
wehren  die  Conditionen,  wenn  sie  die  erfüllten,  wollte  ich  ein
bißgen  anhalten.

Blücher  an  seine  Frau.
Compiègne,  27.  Juni  1815.
hir  sitz  ich  in  dem  Simmer  wo  maria  luise  ihre  hochzeitsnacht
  Celebrierte,  man  kan  nichts  Schöneres  nichts  angenehme.
res  sehn  als  Tompiene,  nur  Schade  daß  ich  Morgen  früh  wider
von  hir  muß,  den  in  3  tage  muß  ich  zu  Daris  sein

GEneisenau  instruiert  den  GEeneralguartiermeister
von  Müffling,  die  Kuslieferung  Napoleons  an
Dreußen  zu  betreiben.

Compiêègne,  27.  Juni  1815.

Bonaparte  ist  durch  die  Erklärung  der  verbündeten
Mächte  in  die  Acht  erklärt.  Der  herzog  von  Wellington  möchte
(aus  parlamentarischen  Rücksichten)  vielleicht  Bedenken  tragen,
den  Kusspruch  der  Mächte  zu  vollziehen.  Ew.  hochwohlgeboren
  wollen  demnach  die  Unterhandlung  über  diesen
Gegenstand  dahin  richten,  daß  Bonaparte  uns  ausgeliefert
werde,  um  ihn  vom  TLeben  zum  Tode  zu  bringen.

So  will  es  die  ewige  Gerechtigkeit,  so  bestimmt  es  die
Deklaration  vom  13.  März,  so  wird  das  Blut  unserer  am
16.  und  18.  getöteten  und  verstümmelten  Soldaten  gerächt.

Der  deutsche  Michel.

Der  Rheinische  Merkur  schreibt  am  29.  Juni  1815:

Sie  haben  uns  schon  einmal  zum  dummen  Jan  gemacht,
und  nachdem  wir  sie  niedergebrochen  hatten,  uns  belehrt,  wie
sie  nur  gestrauchelt  seien,  und  sie  diesmal  wohl  zugeben
wollten,  daß  wir  uns  des  Sieges  über  sie  herausgenommen,
wie  wir  aber  zum  zweiten  Male  uns  vorsehen  und  schnell
wieder  auf  die  Rückreise  zur  heimat  uns  geben  möchten,

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