wahrscheinlich  aus  Schonung  für  uns  Preußen,  nicht  aussprechen,
  könnte  für  mich  schon  allein  einen  Grund  abgeben,
die  Serstörung  dieser  Brücke  zu  beschließen.

Wenn  im  letzten  amerikanischen  Kriege  die  britischen
Truppen  zu  Mashington  eine  Brücke  daselbst  mit  dem  Mamen
Saratoga  gefunden  und  sie  nicht  zerstört  hätten,  würden  sie
nicht  die  Dorwürfe  der  britischen  Mation  verdient  haben?

Bei  Saratoga  zwang  der  amerikanische  General  Gates  den
englischen  General  Burgoyne  am  17.  Oktober  1777  zur  Waffenstreckung.
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Die  Jenabrücke.
Blũcher  hatte  am  7.  Juli  von  St.  Cloud  aus  den  General  Sieten
beauftragt,  die  Brücke  sprengen  zu  lassen.

General  von  Reiche  erzählt:  An  lebhaften  Verwendungen
für  die  Erhaltung  der  Brücke  fehlte  es  nicht.  Hohe  und  höchste
Personen  interessierten  sich  dafür  und  man  erzählte  sich  sogar,
daß  Ludwig  XVIII.,  als  seine  Reklamationen  ohne  Erfolg  geblieben,
  geäußert  habe,  wenn  es  soweit  wäre,  sich  selbst  auf
die  Brücke  stellen  zu  wollen,  hoffend,  daß  man  ihn  soviel  achten
würde,  um  ihn  nicht  mit  in  die  Luft  zu  sprengen.  Indessen  ließ
sich  Blücher  dadurch  nicht  irre  machen.

Als  nun  am  10.  vormittags  die  Arbeit  soweit  fertig  war,
daß  die  Sprengung  vor  sich  gehen  konnte,  fanden  sich  Gneisenau
  und  Grolman  ein,  diesem  Zkte  beizuwohnen.  Diele
Suschauer  hatten  sich  versammelt,  deren  Annäherung  durch
eine  verstärkte  bewaffnete  Macht  verhindert  wurde.

Als  der  Befehl  zum  Sünden  gegeben  war,  erfolgte  in  dem
Augenblick  ein  Lauffeuer  und  ein  Getöse,  als  wenn  hunderte
von  Böllern  losgingen.  Die  Brücke  war  in  Rauch  gehüllt,  und
aller  Augen  waren  unverwandt  auf  diesen  Schleier  gerichtet,
das  kommende  Schauspiel  anzusehen.  Der  Rauch  verzog  sich,
und  mit  Derwunderung  sah  man  die  Brücke  durchschimmern,
bis  sie  bald  klar  und  dem  schwachen  menschlichen  Willen  Trotz
bietend,  noch  mauerfest  dastand.  Des  Frohlockens  und  des
Jubels  der  suschauer,  allerdings  auch  des  hohngelächters,
war  kein  Ende.

Der  die  RKrbeit  leitende  Offizier  wies  die  ihm  gemachten

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