Der  heErr  Statzkantzler  sagte  mit  bestimmthelt  bey  den
verhandlungen  könnte  die  armeh  nicht  mitsprechen,  ich  bin  in
ansehung  der  armeh  seiner  meinung,  aber  nicht  in  ansehung
meiner  ich  muß  doch  mit  den  Fürst  Schwarzenberg  Wellington
  und  Wrede  gleiches  recht  haben  und  bin  ganz  nicht  gemeint
mich  der  Dispotie  der  Deplomatiquer  so  grade  zu  unterwerfen
  um  nun  die  HErrn  Deplomatiquer  das  Feld  zu  räumen,
  habe  ich  das  Commando  der  armeh  nider  gelegt,  habe
auch  den  Kriegsminister  gebehten,  Führ  meinen  Wunsch  zu
würken,  lange  darf  ich  nicht  hier  bleiben,  sonst  gehn  dinge
hervor,  die  das  allgemeine  Schaden  und  unsere  Gegner  nur
Schaden  Freüde  gewehren  ich  will  mich  mit  meinen  ältesten
Hreünd  [Hardenberg]  nicht  überwerffen,  welches  ich  nicht  woll
vermeiden  kan,  wenn  es  so  fohrt  geht,  ich  bin  durch  meine
Reine  absicht  den  Statt  nützlich  zu  werden  und  die  armeh
die  gebührende  Belohnung  zu  beschaffen,  zum  vorwurff  des
hasses  der  gantzen  Francöischen  Nation  gemacht  und  andere
wollen  sich  nun  uf  mein  Conto  libes  kind  machen,  wie  wenig
ich  um  die  gunst  der  Francosen  geitze  ist  bekannt,  aber  die  ahrt
wie  man  gegen  mich  verfährt  ist  beleidigend  es  geht  mich  nahe
den  König  mißfellig  zu  werden,  der  mich  aufs  neü  ein  außgezeichneten
  beweiß  seiner  zu  Friedenheit  gegeben,  aber  da
ich  mich  überzeüge  hier  nicht  mehr  nützlich  werden  zu  können,
so  habe  ich  daß  waß  wie  E  Excellenz  wissen  schon  lange  mein
vorsatz  wahr  getahn  lnämlich  um  seinen  Kbschied  gebetenj.

Das  Diergespann  vom  Siegestor  in  Berlin
und  die  preußischen  Fahnen  von  1806  und  1807  (Juli  1815).

General  von  Reiche  erzählt:  Bei  unserm  Einrücken  in
Daris  wurden  sogleich  alle  öffentlichen  Museen  und  Ealerien
mit  Truppen  besetzt,  indem  man  nicht  gesonnen  war,  wie  bei
der  ersten  Okkupation  von  Paris,  die  geraubten  Kunstschätze
noch  einmal  aus  häöflichkeit  den  Franzosen  in  händen  zu
lassen.  Dorzüglich  war  uns  die  Siegesgöttin,  die  herrliche
Sierde  Berlins  und  des  Brandenburger  Uores,  nicht  sowohl
als  Kunstwerk,  vielmehr  als  ein  Erinnerungszeichen  ehemaligen
  Ruhms,  als  welches  Napoleon  es  in  seinem  Übermute  in

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