langes  Unglück  und  feindlicher  übermut  dem  Vaterland  und
und  jeder  einzelnen  Familie  geschlagen  haben;  aus  diesen
Gründen  forderte  ich  die  Kontribution  von  100  Millionen
aus  Haris,  und  nur  von  dieser  Jumme  wünsche  ich  einen  Teil
für  die  Krmee  zu  verwenden  und  trug  Ew.  Majestät  eine  zweimonatliche
  Soldzahlung  für  die  Krmee  vor,  die  auch  allergnädigst
  bewilligt  wurde.  Da  aber  die  veränderten  Umstände
dies  unmöglich  machen,  so  wird  die  ganze  Armee  nicht  allein
freudig  auf  diese  zweimonatliche  Sahlung  Verzicht  leisten,  sondern
  wir  bitten  Ew.  Mojestät  untertänigst,  nur  soviel  Gelder
uns  verabfolgen  zu  lassen,  als  wir  für  die  Derwundeten
und  die  unumgänglichste  Uotwendigkeit  bedürfen.

Wir  wollen  uns  lieber  auf  das  äußerste  einschränken,
als  das  mühsam  zusammengebrachte  Einkommen  unseres  Candes
  nach  Frankreich  ziehen  und  so  dieses  verruchte  Land  bereichern,
  um  das  wieder  aufkeimende  Leben  unseres  Daterlandes
  zu  vernichten.

Blücher  an  EGneisenau.  ·
Bezieht  sich  auf  die  immer  noch  unerfüllten  Forderungen  der
Armee.  Blüchers  Unmut  wuchs  dermaßen,  daß  er  seinen  ZKöbschied
  erbat.

Klengon,  27.  Kugust  1815.

Daß  güttige  Schreiben  vom  25  wo  mit  sie  mich  bechrten
habe  ich  gestern  erhallten,  mein  mißmuht  wachst  mit  jedem
tage  den  ich  sehe  daß  wihr  mehr  rück  als  vorwärts  kommen.
mein  libster  Freünd  wihr  hatten  daß  Eißen  wahrm,  hätten
wihr  es  Schmiden  laßen,  so  wehre  der  vorwurff  unseres  Strebens
  erreicht  aber  man  hilte  uns  zu  unverstendig  solche  wichtige
  gegenstende  zu  beahrbeitten,  nun  ist  es  zu  späht,  die  hiesigen
  Hrefecten  haben  sich  bei  uns  legitmirt  und  die  befehle
daß  sie  nichts  liffern  sollen  vorgezeigt,  ich  will  nun  noch  das
letzste  versuchen  einen  habe  ich  schon  nach  Magdeburg  geschickt
und  der  andere  geht  nach  Wesell,  ich  glaube  doch,  daß  diese
Drocedur  hellfen  soll,  aber  wenn  wihr  auch  alles  waß
wihr  Finden,  in  Beschlag  nehmen,  die  Dinge  die  uns  nohtwendig
  sind  Hinden  wihr  nicht  und  gelld  glebt  man  uns  nicht,
es  ist  kein  ander  mittell  als  die  Revenuen  ein  zu  zihn  und  durch

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