Armee  damit  zerarbeitet  wird,  möchte  sein,  wiewohl  das
Uützliche  notwendig  dabei  versäumt  wird,  aber  daß  die
Landwehren  mit  dieser  Quälerei,  die  viel  persönliche  Unannehmlichkeiten
  mit  sich  führt,  für  ihren  guten  Willen  belohnt
  und  der  Geist  in  ihr  verdorben  wird,  ist  ein  wahres
Unglück.  Ein  achtbarer  Gutsbesitzer,  der  Haus  und  hof
verläßt,  um  sich  und  die  Seinigen  der  Gefahr  entgegen
zu  werfen,  die  den  Staat  bedroht,  wird  hier  wie  ein  Kadett
gedrillt,  muß  den  Gänsemarsch  vorbeimarschieren,  blind  durchsalutieren,
  die  Wirbel  und  Grüße  der  Tambours  studieren  usw.

Blücher  an  Gneisenau.
(oren,  12.  September  1815.

Hich  wünsche  mir  sehnligst  daß  hier  alles  zu  ende
geht  und  wihr  noch  bey  gutem  wetter  und  wege  unsere  Rück.
reise  antreten,  was  hier  bleiben  muß  von  uns  das  trifft
kein  glückliges  Loß  noch  da  zu  wenn  ein  Sremder  General
Comandiren  soll,  wieder  daß  letzte  würde  ich  denn  doch
einwenden  und  vorstellen  die  erfahrung  lehrt  es  uns  wie  die
Stoltzen  Insulaner  mit  den  Fremden  umgehn.

Blücher  an  den  TLandschaftsdirektor  von  Bonin.
Caen,  17.  September  1815.

...  Daß  unglück  ist  daß  alle  grosse  HErn  sich  nicht  einig
sind  und  ieder  sein  Interesse  befridigen  will,  östreich  held  Sest
mit  uns,  der  kaiser  Frantz  ist  der  Schetzbarste  man  den  man
sich  denken  kan.  Russland  und  Engeland  sind  uns  in  allen  zu
wider,  neid  und  Politique  bihten  sich  die  hand.  Den  deüttschen
Hürsten  gehen  die  augen  uf  und  sie  schlissen  sich  an  uns
an.  mit  Wellington  bin  ich  inig  Freünd.  ob  wihr  es  bleiben
daß  wird  die  Seit  lehren.  hier  in  Frankreich  sind  5  Partien
die  Rojalisten,  Bonapatisten  und  Foederirte  oder  Jacobiner
die  letzten  sind  die  Sterksten,  und  die  ersten  die  Schwegsten.

wen  die  alürten  armeeh  SFrankreich  verlissen  wehre  der
Bürgerkrieg  unvermeiolig,  uf  jeden  Fall  müssen  wir  die  grentz
Festungen  behalten  und  eine  starke  armeeh  muß  in  Frankreich
  bleiben.  ich  bleibe  uf  kein  Hall  hir,  du  wirst  dich  wun-—



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