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hause  Brandenburg  abhangt.  Ich  vertraue  ganz  auf  E.  L.  Freundschaft
  und  patriotisches  Gemüth,  und  verbleibe  dagegen  mit  aufrichtig
  deutschem  Herzen,  mit  wahrer  Freundschaft,  Liebe  und  Neigung
  E.  L.  für  allezeit  aufrichtig  zugethan.“

Der  treuherzig  wohlmeinende  Brief  des  Kaisers  übte  auf  den
König  eine  mächtige  Wirkung.  Man  sagt,  )  er  habe  zuerst  dem
Gesandten  Seckendorf  geantwortet:  „Sie  wissen  nicht,  was  Sie
erbitten.  Sie  werden  es  einmal  sehen,  was  Sie  an  ihm  haben
werden.“  Dann  jedoch  behielten  andere  Gefühle  die  Oberhand.
Friedrich  Wilhelm  schildert?)  dem  Kaiser  seinen  Kummer  über  das
Betragen  seines  Sohnes.  Er  meint,  er  habe  wohl  Ursache  diesen
den  väterlichen  Zorn  auch  fernerhin  empfinden  zu  lassen.  Doch
will  er  ihn  zunächst  begnadigen.  „Ew.  Kaiserlichen  Majestät  lediglich,“
  fährt  der  König  fort,  „hat  er  es  in  gebührender  Erkenntlichkeit
  zu  danken,  daß  Sie  Dero  Fürwort  ihm  haben  angedeihen
lassen  wollen;  denn  nur  dadurch  bin  ich  bewogen  worden  ihm  zu
verzeihen.  Ich  will  wünschen  und  hoffen,  daß  dies  einen  solchen
Eindruck  in  sein  Herz  machen  möge,  daß  er  dadurch  ganz  geändert
werde  und  recht  erkennen  lerne,  wie  sehr  er  Ew.  Kaiserl.  Majestät
für  Dero  bezeigte  aufrichtige  Liebe  und  Neigung  verbunden  bleibe.
Wie  ich  denn  auch  selbst  niemals  die  besonderen  Kennzeichen  von
Dero  aufrichtigen  Freundschaft  und  Vertraulichkeit  vergessen,  sondern
jederzeit  vielmehr  mit  äußersten  Kräften  mich  dahin  bestreben  werde
Ew.  Kaiserl.  Majestät  hinwider  wahre  Proben  meiner  Hochachtung
und  Ergebenheit  abzulegen,  und  zu  zeigen,  daß  mir  nichts  lieber
ist,  als  mit  Ew.  Kaiserl.  Majestät  und  Dero  Erzhause  in  einer
beständigen  Vertraulichkeit  und  immerwährenden  Freundschaft  verknüpft
  zu  sein  und  solche  immermehr  befestigt  zu  sehen.  Der  ich

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1)  Mirabeau  und  Mauvillon:  preuß.  Menarchie.  (deutsche  Uebers.)  I.  70.
Bekanntlich  haben  die  Verfasser  in  dieser  zweiten  deutschen  Ausgabe  die  Ausstellungen
  gegen  tie  erste  berücksichtigt.  —  2)  Prcuß:  Urkumenbuch  zur  Lebensgeschichte
  Fr.  d.  G.  II.  169.