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zu  behandeln.  Der  König  sagt  zu.  Also  am  18.  Februar,  und
mithin  scheint  alles  auf  gutem  Wege.

Zwei  Tage  nachher  speist  Grumbkow  beim  Könige.  Ueber
Tische  reicht  ihm  der  König  einen  Brief  seines  Sohnes  vom  19.
Februar.  )  Der  Brief  lautet  also:  „Allergnädigster  Vater!  Ich
habe  heute  die  Gnade  gehabt  meines  allergnädigsten  Vaters  Brief
zu  empfangen,  und  ist  mir  lieb,  daß  mein  allergnädigster  Vater
von  der  Prinzessin  zufrieden  ist.  Sie  mag  sein,  wie  sie  will:  so
werde  jederzeit  meines  allergnädigsten  Vaters  Befehl  nachleben;
und  mir  nichts  Lieberes  geschehen  kann,  als  wenn  ich  Gelegenheit
habe  meinem  allergnädigsten  Vater  meinen  blinden  Gehorsam  zu
bezeigen,  und  erwarte  all  in  unterthänigster  Submission  meines
allergnädigsten  Vaters  weitere  Ordre.  Ich  kann  schwören,  daß  ich
mich  recht  freue  die  Gnade  zu  haben  meinen  allergnädigsten  Vater
wieder  zu  sehen,  dieweil  ich  ihn  recht  aufrichtig  liebe  und  respektire.
Uebrigens  empfehle  ich  mich  in  meines  allergnädigsten  Vaters  beständige
  Gnade,  und  versichere,  daß  nichts  in  der  Welt  ist,  was
mich  davon  abwenden  kann,  indem  ich  bis  an  mein  Ende  mit  allem
unterthänigsten  Respekte  und  Submission  verharre“  u.  s.  w.

Als  Grumbkow  diesen  Brief  gelesen,  )  fragt  ihn  der  König:
„Was  sagen  Sie  davon?“  Grumbkow  schiebt  die  Frage  zurück.
Der  König  entgegnet  mit  Thränen  in  den  Augen:  „Es  ist  der
glückseligste  Tag  meines  Lebens.“  Er  geht  fort  mit  dem  Herzoge
von  Braunschweig-Bevern  in  das  Nebenzimmer.  Sie  umarmen
sich  viel.  Grumbkow  hat  den  König  nie  so  zufrieden  gesehen.  Es
ist  augenscheinlich,  daß  der  Plan  der  Heirath  durchaus  dem  innersten
  Wesen  und  der  persönlichen  Neigung  des  Königs  entstammte.
Schon  malt  Grumbkow  sich  aus,  daß  alles  gut  gehen  werde.  Er
hat  absichtlich  die  Schönheit  der  Prinzessin  nicht  loben  wollen,  damit
  der  Prinz  durch  ihren  Anblick,  weil  er  sie  sich  geringer  vor-1)

  0.  XXVI.  3.  p.  68.  —  2)  C.  XVI  p.  43.