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zu  Wusterhausen  in  jener  Zeit  mit  ihm  geredet,  als  der  Prinz  in
Küstrin  im  Arreste  saß.  „Nein,  Grumbkow,  denket  an  diese  Stelle.
Gott  gebe,  daß  ich  nicht  wahr  rede;  aber  mein  Sohn  stirbt  nicht
eines  natürlichen  Todes,  und  Gott  gebe,  daß  er  nicht  unter  Henkers
  Hände  komme.“  Also  habe  es  ihm  der  König  zweimal  wiederholt,
  und  Grumbkow  betheuert  mit  feierlichem  Schwure,  daß  dies
die  Wahrheit  sei.  „Ich  weiß,“  setzt  er  hinzu,  „daß  nach  Allem  was
ich  schreibe,  ich  die  Gnade  E.  K.  H.  verliere;  aber  ich  bin  darauf
gefaßt,  und  Sie  werden  mir  erlauben  mich  ganz  und  gar  von
Ihren  Angelegenheiten  zurückzuziehen.“

Der  Prinz  vertheidigt  sich  am  22.  Februar.  Er  sucht  sich
herauszuwinden.  Er  schiebt  Grumbkow  die  Schuld  zu:  „Warum
haben  Sie  mir  ein  so  häßliches  Bild  von  der  Prinzessin  gemacht?“
Er  fragt  weiter  ganz  verwundert,  was  er  denn  gethan,  daß  Grumbkow
  also  in  Zorn  gegen  ihn  ausgebrochen.  „Ich  weiß  doch  gar
nicht,“  fügt  der  Prinz  hinzu,  „daß  ich  dem  Könige  so  bestimmt
versprochen  habe  die  Prinzessin  zu  heirathen.“  Grumbkow  schwieg.
Da  der  Prinz  außer  ihm  keinen  Anderen  fand,  den  er  als  Vorkämpfer
  für  sich  in  die  Bresche  schicken  konnte:  so  blieb  sein  unbedingter
  Gehorsam  in  Kraft.  Acht  Tage  später  wurde  er  zum
Obersten  ernannt.  Grumbkow  schwieg.

Der  Prinz  sucht  ihn  wieder,  und  es  gelingt.)  Grumbkow
erstattet  Bericht  aus  der  Umgebung  des  Königs.  Was  auch  komme,
der  Kronprinz  Friedrich  verläßt  sich  auf  den  Kaiser.  „Wenn  nur
der  Kaiser  uns  nicht  verläßt,“  meint  er:  „so  ist  zu  hoffen,  daß
nichts  zu  fürchten  ist.“  Der  Prinz  erörtert  sein  ganzes  Verhältnis
zu  dem  Vater  mit  Grumbköw.  Eben  damals  wünscht  Friedrich  Wilhelm
  seine  leyale  Gesinnung  gegen  den  Kaiser  persönlich  zu  bethätigen.
  Es  geschieht.  Sie  kommen  in  Prag  zusammen.  Dort

1)  Oeuv.  XVI.  p.  50.