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fällt;  denn  au  bout  du  compte  bin  ich  stark  überzeugt,  daß  ich
bei  seinem  Leben  nicht  eine  gute  Zeit  haben  werde,  und  ich  glaube,
daß  ich  hundert  Gründe  gegen  einen  finden  werde,  um  Sie  ihn  eben
so  schnell  vergessen  zu  machen.  Denn  was  Sie  so  weich  gegen  ihn
macht,  meine  liebe  Schwester,  das  ist,  daß  Sie  ihn  seit  langer
Zeit  nicht  gesehen.  Aber  wenn  Sie  ihn  wieder  sähen,  so  glaube
ich,  würden  Sie  ihn  in  Frieden  ruhen  lassen,  ohne  Sich  um  ihn
zu  betrüben.  Wir  wollen  uns  mit  einander  trösten,  meine  Theure.“

Die  Nachrichten  werden  schlimmer.  Der  Prinz  schreibt  wieder:
  „Ich  kann  Ihnen  offen  sagen,  meine  Schwester,  daß  es  mit
dem  Könige  zu  Ende  geht,  und  daß  er  das  Ende  dieses  Jahres
schwerlich  überleben  wird.  Man  muß  darauf  gefaßt  sein,  meine
Theure,  und  obwohl  mein  Herz  auf  eine  gewisse  Weise  leidet:  so
bin  ich  zum  Ersatze  dafür  doch  sehr  froh  dann  im  Stande  zu  sein
Ihnen  zu  dienen  und  Beweise  meines  guten  Willens  und  meiner
Achtung  geben  zu  können.  Aber,  meine  liebe  Schwester,  gestatten
Sie  mir  trotz  alledem  Ihnen  zu  sagen,  daß  mein  Glück  und  mein
Leben  in  Ihrer  Hand  ist.  Sie  wissen,  daß  ich  nicht  würde  leben
können  ohne  Sie.  Erlauben  Sie  mir  also  auf  den  Knieen  Sie
um  die  Gnade  anzuflehen,  daß  Sie  zu  mir  kommen.  Wenn  Sie
mir  das  abschlagen,  so  sterbe  ich  vor  Kummer.“

Die  Markgräfin  erwiedert  ihm:  „Die  Gnade,  welche  Sie  mir
erweisen,  daß  Sie  mir  erlauben  wollen  im  Falle  einer  Veränderung
  bei  Ihnen  zu  weilen,  bürde  mir  sehr  angenehm  sein.  Man
sagt  mir,  der  König  befinde  sich  besser;  aber  er  schreibt  mir  mit
eigener  Hand,  daß  er  sich  noch  sehr  schlecht  befinde.  1)  Um  die
Wahrheit  zu  sagen,  wünsche  ich  nicht,  daß  Sie  noch  einmal  wieder
in  diese  Lage  zurückkehren.  Denn  ich  fürchte  sehr  seine  schlimme
Laune,  indem  er  seinen  Tod  noch  nicht  so  nahe  einsieht,  und  diese

1)  a.  a.  O.  S.  22.  A  dire  la  véerkté,  je  ne  souhaite  pas  due  vous
retourniez  encore  dans  ces  conjonctures.