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hat  zu  der  Verweigerung  und  bescheide  mich  deswegen  in  aller
Unterthänigkeit,  indem  ich  weiß,  daß  ich  zum  Gehorsam  geboren
bin.  Und  möchte  ich  eher  sterben,  als  darin  im  Geringsten  fehlen,
ungeachtet  es  mir  sehr  nahe  gehen  würde,  wenn  am  Rheine  etwas
vorfiele,  wobei  Ehre  und  Reputation  zu  gewinnen  wäre.  Ich  sacrifizire
  meinem  allergnädigsten  Vater  alles,  und  kann  er  aus  diesem
gewis  schließen,  daß  er  mir  nichts  befehlen  könnte,  worin  ich  ihm
nicht  gehorsamen  würde.  Meines  allergnädigsten  Vaters  gnädiges
Schreiben  werde  wie  Gold  verwahren,  um  künftiges  Frühjahr  an
sein  gnädiges  Versprechen  erinnern  zu  können  mich  den  Feldzug
künftiges  Jahr  thun  zu  lassen.  Ich  danke  meinem  allergnädigsten
Vater  ganz  unterthänigst  dafür  und  bin  versichert,  unfer  Herrgott
wird  es  ihm  tausendfältig  mit  Segen  und  Gesundheit  belohnen.
Nun  erhalte  ich  die  traurige  Nachricht,  daß  mein  Schwiegervater
gestorben  sei.  Ich  habe  gedacht,  ich  würde  den  Tod  vor  Schrecken
haben,  indem  man  nicht  gewußt,  daß  er  krank  war.  Ich  glaube,
meine  Frau  wird  sehr  betrübt  darüber  sein.  So  wollte  meinen
allergnädigsten  Vater  bitten,  ob  er  erlauben  wollte,  daß  ich  nach
Berlin  dürfte,  um  sie  zu  trösten,  und  wollte  unterthänigst  fragen,
auf  was  Art  die  Trauer  bei  uns  sein  sollte“  u.  s.  w.

Also  der  Prinz  an  seinen  Vater.  Und  dann  setzt  er  sich  abermals
  hin  und  schreibt  an  seine  Schwester:  )  „Mein  Gott,  wie
bin  ich  entzückt  über  das  Benehmen  des  Herzogs  von  Braunschweig.
  Er  hat  die  Höflichkeit  gehabt  als  ein  gefälliger  Mann
zu  sterben,  um  seinem  Sohne  Vergnügen  zu  machen.  Ich  finde,
daß  er  die  Größe  dieser  Welt  nicht  misbraucht  hat.“

Die  Markgräfin  antwortet  in  gleichem  Geiste  und  Sinne.  Um
ihm  den  Grad  ihrer  Zuneigung  kund  zu  thun,  sagt  sie:  „Ich
möchte  wünschen  in  Wusterhausen  zu  sein,  und  das  Vergnügen
haben  Sie  dort  zu  sprechen.  Sie  sehen,  wie  weit  meine  Liebe  zu

–.

1)  Oenuv.  XXV1II.  1  p.  36.