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stantischen  Geistlichen  nach  Schlesien.  Der  König  erkennt  vollkommen
  den  Werth  der  Bundesgenossen  an.  „Die  Religion  und
meine  Soldaten  werden  bald  das  ihrige  thun.“

Die  Schlacht  von  Mollwitz,  in  welcher,  um  mit  Napoleon  I.
zu  reden,  der  junge  König  vor  seinem  Siege  floh,  schien  dem  unerhörten
  Wagestücke  das  Siegel  einer  himmlischen  Weihe  aufzudrücken.
  Der  Erfolg  hatte  entschieden.

Und  nun  erst,  nach  diesem  Erfolge,  welcher  den  Franzosen
bewies,  daß  mit  diesem  Könige  gegen  Oestreich,  gegen  die  Einheit
und  Kraft  der  deutschen  Nation  etwas  zu  hoffen  war,  erschien  der
französische  Marschall  Belle-Isle  im  Lager  des  Königs,  um  mit
ihm  den  Vertrag  über  die  Theilung  und  Zerstückelung  der  östreichischen
  Monarchie  zu  verabreden.  Der  Vertrag  kam  nicht  zum  Abschlusse,
  nicht  etwa  wegen  eines  moralischen  oder  gar  patriotischen
Bedenkens  des  Königs,  sondern  weil  er  sich  theurer  auszubringen
hoffte.  Die  Franzosen  kamen  über  den  Rhein.  Sie  zogen  die  Donau
hinab.  Maria  Theresia  bot  in  ihrer  Bedrängnis  dem  Könige  durch
den  englischen  Gesandten  Limburg  und  Geldern  und  zwei  Millionen
Thaler  an,  wenn  er  Frieden  machen  wollte.  Friedrich  hielt  eine
pathetische  Rede.  Nur  ein  ehrloser  Fürst,  erwiederte  er,  könne  das
annehmen.  „Wie!“  rief  er  aus:  „sollte  ich  an  einem  einzigen
Tage  die  Gefühle  der  Ehre  und  der  Rechtschaffenheit  verleugnen,
mit  denen  ich  auf  die  Welt  gekommen  bin?  Wäre  ich  einer  so  niedrigen,
  so  entehrenden  Handlung  fähig,  so  würde  ich  glauben  zu
sehen,  wie  die  Gräber  meiner  Vorfahren  sich  öffneten.  Sie  würden
heraufsteigen  und  mir  zurufen:  Nein  du  gehörst  nicht  zu  unserem
Blute  u.  s.  w.“  Indem  der  König  diese  Rede  erzählt,  fügt  er  hinzu,
  daß  er  sie  gehalten,  weil  das  Pathos  des  englischen  Gesandten
ihm  lächerlich  erschienen  sei,  und  er  ihm  deshalb  im  selben  Tone
habe  antworten  wollen.  Aber  nicht  bloß  England  hatte  dem  Vorschlage
  zugestimmt,  sondern  auch  Holland.  Der  König  ließ  der
Republik  sagen,  daß  seine  Achtung  für  die  Interessen  der  Republik