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liegen,  nehmen  sollt,  was  Ihr  kriegen  könnt.  Mit  den  Orten,
welche  hinterwärts  liegen  und  durch  unsere  Garnisonen  in  Contribution
  erhalten  werden,  sollt  Ihr  gelinde  verfahren.“  Also  am
26.  Februar  1742.  Eine  solche  Vollmacht  in  der  Hand  eines  Offiziers
  gibt  uns  den  Maßstab,  der  genügen  mag.

Der  unerwartet  rasche  Losbruch  des  Preußenkönigs,  seine  Erfolge
  hatten  ihm  sein  nächstes  Ziel  gesichert.  Er  hätte  vielleicht
mehr  erstrebt  und  erreicht,  wenn  die  Franzosen  rascher  bei  der
Hand  gewesen  wären.  Da  sie  auch  nachher  in  keiner  Beziehung
seinen  Erwartungen  entsprachen,  brach  er  sein  Bündnis  mit  ihnen
und  schloß  Frieden  mit  Maria  Theresia.  Sie  war  bereit  ihm
Schlesien  abzutreten.  Man  könnte  denken,  daß  es  um  diesen  Preis
von  Schlesien  fortan  seine  Absicht  gewesen  sei  nun  das  deutsche
Interesse  aufzunehmen  und  mit  den  Oestreichern  vereint  die  Franzosen
  wieder  aus  Deutschland  zu  jagen.  Nicht  das  war  sein  Ziel.
Seine  Kassen  waren  leer.  Er  wollte  erst  wieder  Geld  sammeln
und  abwarten.  Er  sah  bei  der  Erbitterung  zwischen  Frankreich  und
Oestreich  voraus,  daß  diese  Mächte  sich  noch  lange  nicht  vertragen
würden,  daß  er  mithin  einstweilen  vor  der  gerechten  Rache  von
Oestreich  noch  sicher  sei.  Zu  diesem  Zwecke  war  es  nöthig,  daß
die  Franzosen  nicht  unterlägen  und  mehr  noch,  daß  es  den  Deutschen
  nicht  gelang  diese  Feinde  aus  dem  Reiche  zu  schlagen.  Dies
zu  verhindern,  nachdem  er  selbst  Frieden  geschlossen  hatte,  stellte
sich  dieser  deutsche  Reichsfürst  zur  Aufgabe,  während  er  selber  sich
vorbereitete  zur  rechten  Zeit  mit  neu  gestärkten  Kräften  dann  wieder
aufzutreten,  wenn  die  Anderen  gegenseitig  sich  matt  und  kraftlos
geschlagen  hatten,  wenn  namentlich  Oestreich  nicht  mehr  mit  Nachdruck
  den  Krieg  führen  konnte.

Das  Volk  wußte  das  nicht  und  sollte  es  auch  nicht  wissen.
Es  sollte  vielmehr  die  Mäßigung  des  Königs  bewundern,  der
Frieden  machte  zu  rechter  Zeit.  Auch  der  Freund  und  Philosoph
Jordan  sollte  das  glauben,  und  konnte  dann  um  so  lauter  den