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Königs  auf  das  französische  Ansinnen,  daß  er  seine  Apologie  schreibt
für  sein  Volk.

„Ferner  suchte  der  König  von  England  meine  Freundschaft,
und  ließ  mir  durch  den  Herzog  von  Brauuschweig  Vorschläge  thun,
welche  dahin  zielten  die  Ruhe  Deutschlands  durch  einen  Neutralitätsvertrag
  zu  sichern.“

Das  heißt  mit  anderen  Worten  in  deutschem  Sinne:  der
König  von  England  als  Kurfürst  von  Hannover  bewies  die  zugleich
  für  ihn  nützliche  und  ehrenhafte  Politik  Deutschland  nicht
hinein  reißen  zu  wollen  in  einen  Krieg,  der  Deutschland  nichts
anging.  Es  ist  die  Frage,  ob  Friedrich  auch  also  verfuhr.

„Ich  wollte  mich  auf  nichts  einlassen,  bevor  ich  sicher  wäre,
ob  Rußland  den  Aufreizungen  des  Hofes  von  Wien  oder  den  Engländern
  folgen  würde.  Ich  schrieb  nach  Wien  an  Klinggräf.  Er
erwiederte  mir,  daß  die  Engländer  die  Schnüre  des  Beutels  hielten,
und  daß  die  Russen  wie  die  Schweizer  nur  für  denjenigen  wären,
der  sie  bezahle.  Der  Londoner  Hof  versicherte  mir  ausdrücklich,
daß  er  für  Rußland  bürgen  könne,  und  daß  ich  von  dieser  Seite
nichts  zu  befürchten  haben  würde.  Andere  Privatnachrichten  bestätigten
  die  Geldnoth  in  Petersburg,  so  daß  alle  Gründe  der
Wahrscheinlichkeit  mich  zu  der  Annahme  bewogen:  die  Russen
würden  blind  der  Partei  der  Engländer  folgen,  wenigstens  sich
nicht  gegen  die  Verbündeten  des  Königs  von  Großbritannien  erflären.“


„Mein  Bündnis  mit  Frankreich  lief  ab  im  Mai  1756.  Ich
mußte  einen  Entschluß  fassen.  Die  Franzosen  drängten  mich  zu
handeln.“

Also  ungeachtet  der  moralischen  Entrüstung  über  den  Vorschlag
  der  Franzosen  dauerten  noch  die  Unterhandlungen  mit  ihnen.
Wenn  sie  drängten  zu  handeln,  so  konnte  doch  die  Ablehnung  des
Vorschlages  wohl  kaum  so  unbedingt  sein,  wie  es  nach  jenen  Worten
scheinen  möchte.