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die  Elbe  und  die  Verbindung  mit  den  Marken  die  Mittel  gewährten
  sich  zu  erhalten.“  »
„Das  sind  die  Gründe,  melche  mich  dahin  gebracht  haben  den
Entschluß,  den  ich  ergriffen,  anderen  Entwürfen  vorzuziehen.“
Weitere  Gründe  zu  seinem  Einfalle  in  Sachsen  gibt  hier  der
König  allerdings  nicht  an.  Allein  damit  ist  die  Frage,  ob  er  nun
überhaupt  weitere  Gründe  nicht  gehabt,  keineswegs  erledigt.  Indem
  wir  dieselbe  weiter  untersuchen,  verlangt  es  auch  fernerhin  die
Pflicht  geschichtlicher  Gerechtigkeit  dem  Könige  nicht  Gedanken  beizumessen,
  die  ihm  nie  in  den  Sinn  gekommen  sind.  Wir  haben
auch  in  Beziehung  auf  fernere  Gedanken  und  Entwürfe,  deren  wir
ihn  für  fähig  halten,  das  hauptsächliche  Gewicht  nur  auf  seine
eigenen  Worte  zu  legen.  Dazu  eignen  sich  freilich  nicht  die  Worte
einer  Apologie,  welche  für  Viele  bestimmt  waren,  sondern  geheime
Worte,  die  er  in  Form  eines  Testamentes  seinem  Nachfolger  ans
Herz  legt.
„Wenn  es  sich  darum  handelt,“  schreibt  derselbe  König  etwa
20  Jahre  später  für  seine  Nachfolger  nieder,“)  „passende  Erwerbungen
  zu  machen:  so  sind  die  sächsischen  Staaten  die  geeignetsten,
zumal  da  sie  durch  das  Gebirge  zwischen  Sachsen  und  Böhmen
eine  Scheidewand  gegen  Oestreich  haben.  Es  ist  schwer  zu  sehen,
wie  diese  Erwerbung  zu  machen  sei.  Das  sicherste  Mittel  dazu
scheint  Böhmen  und  Mähren  zu  erobern  und  dann  diese  Länder
auszutauschen  gegen  Sachsen.  Es  wäre  auch  möglich,  daß  man
dies  Land  eintauschte  gegen  die  Besitzungen  am  Rheine,  indem
man  Jülich  und  Berg  hinzufügt,  oder  wie  auch  sonst  es  geschehe.“
„Diese  Erwerbung  ist  unerlaßlich  nothwendig,  damit  unser
Staat  die  Consistenz  erhalte,  deren  er  dedarf.  Denn  sobald  ein
Krieg  da  ist,  kann  man  ohne  das  geringste  Hindernis  bis  nach
Berlin  gehen.“

1)  Oenv.  IX.  183.  ft.