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begnügt  sich  die  liebenswürdigste  der  Französinnen  zu  sein.“  Näheres
  über  diese  Person  ist  nicht  bekannt,  zumal  da  die  Schritte
erfolglos  bleiben.

Friedrich  II.  läßt  dagegen  der  Heftigkeit  seines  Unwillens  über  den
Angriff  gegen  ihn  freien  Lauf,  und  wiederholt  unter  verschiedenen
Formen  den  Vergleich  seiner  Lage  mit  derjenigen  eines  Mitgliedes
der  bürgerlichen  Gesellschaft.  „Wenn  dort  drei  Bürger  über  ihren
Nachbar  herfallen  wollten,  um  ihn  zu  berauben:  so  würden  sie
ohne  allen  Zweifel  im  Namen  der  Gerechtigkeit  gerädert  werden.
Aber  Fürsten,  welche  diese  selben  Gesetze  der  Gerechtigkeit  in  ihren
Staaten  aufrecht  halten,  geben  selbst  ihren  Unterthanen  das  hassenswerthe
  Beispiel  des  Verbrechens.  O  Zeiten,  o  Sitten!  Besser
wäre  es  bei  Tigern  und  Panthern  zu  wohnen,  als  in  einem  Zeitalter,
  das  sich  für  gebildet  hält,  unter  den  Räubern,  Mördern
und  Treulosen  zu  weilen,  welche  diese  arme  Welt  regieren.  Glücklich
  ist  der  unbekannte  Mensch,  der  von  Jugend  auf  jeder  Art  des
Ruhmes  entsagt,  der  keine  Neider  hat,  weil  er  in  der  Dunkelheit
hinlebt,  dessen  Glück  nicht  die  Habgier  der  Verbrecher  stachelt.“  Der
König  selbst  fühlt  freilich,  daß  es  mit  dieser  Art  von  Philosophie
nun  zu  spät  sei.  Er  hatte  beim  Beginne  des  ersten  schlesischen
Krieges  gerade  das  Gegentheil  empfunden,  gedacht,  gesagt,  und
was  ferner  kam,  war  ja  nur  eine  mittelbare  Folge  von  damals
und  doch  auch  wieder  eine  Folge  nur  durch  ihn  selbst.

Im  Spätsommer  1757  wird  seine  Lage  immer  gedrückter.  Er
versucht  Verse  zu  machen  1).  „Das  Unglück,“  ruft  er,  „hat  in
mir  den  Geschmack  für  die  Posie  wieder  erweckt,  und  so  schlecht
auch  immer  meine  Verse  sein  mögen:  so  leisten  sie  mir  doch  in
meiner  traurigen  Lage  den  größten  Dienst.“  Und  doch  helfen  diese
Verse  nur  einen  Augenblick;  die  Wirklichkeit  dringt  auf  ihn  ein
und  malt  ihm  die  Zukunft  dunkel  und  schwer.  „Was  mich  nieder-—



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1)  Oeuv.  XXVII.  1.  399  ff.